Achtsam mit mir

Wie meistere ich entspannt schwirige Aufgaben, auch in Coronazeiten!

Wir Menschen werden täglich vor neue Herausforderungen gestellt. Es warten irgend­wo neue Aufgaben auf uns. Gerade die jetzige Situation mit jeder Menge Restriktionen, Ausgangsbeschränkungen und wenig sozialen Kontakten ist schon an sich eine riesige Herausforderung. Bis jetzt habe ich mich mehr oder weniger „durchgewurschtelt“.

Mein Mann arbeitet mehr denn je im Homeoffice, meine Kinder sind beide daheim mit Homeschooling und ich schaffe immer weniger für mein Business dafür immer mehr im Haushalt. Deswegen ist es für mich extrem wichtig, wenn ich mal Zeit zum Arbeiten habe, diese auch effektiv zu nutzen, aber nicht nur in meinem Business sondern auch bei meinen neuen Aufgaben als Hauslehrerin ist es für mich überlebenswichtig geworden, eine gute Strategie zu entwickeln, um irgendwie durchzuhalten.

Die große Tochter (fast 14 Jahre) meistert wunderbar das Meiste allein. Bei unserem kleinen Erstklässler ist das ganz anders. Ich bin nun komplett involviert, ob ich will oder nicht. Jeder Tag ist anders, und das macht es für mich so schwierig. Nicht nur, dass ich mich durch Berge von Arbeitsblättern, Büchern und Heften wühlen muss, nein, ich muss auch mein Kind motivieren, obwohl ich selbst keine Lust habe. Der Umstand, dass ich als Fotografin gerade nicht so arbeiten darf, wie ich eigentlich würde, ist ein großes Glück. Ob ich das so ohne Weiteres schaffen würde, wenn ich zusätzlich noch einem 8-Stunden-Job nachgehen müsste, weiss ich nicht. Ich ziehe meinen Hut vor allen arbeitstätigen Müttern, die auch noch Homeschooling und Haushalt wuppen.

 

Wie also kann man es schaffen?

Deshalb habe ich nun eine kleine Strategie entwickelt, wie es für mich und uns alle hier im Hause etwas besser laufen kann. Ich sehe das Ganze als ein Großprojekt.

Ob Du nun einen schwierigen Arbeitsauftrag, ein Projekt oder Vorhaben im Haus oder Haushalt angehst, Du kannst genauso vorgehen.

Hier kommen meine 6 Schritte zum erfolgreichen Projektabschluss

achtsammit mir achtsam im alltag projektmeister achtsamkeit achtsamimalltag achtsam achtsamzwischenjobund familie

1. Verschaffe Dir erst einmal einen Überblick!

Egal, welches Projekt Du angehst, Du solltest Dir erst einmal einen groben Überblick verschaffen. Welche Aufgaben sind zu erledigen und was brauchst Du dafür? Am besten Du trägst es in eine Liste ein. In meinem Fall suche ich nun erst einmal alle Arbeitsmaterialien nach dem vorgegebenen Tages-bzw. Wochenplan zusammen. Das mache ich schon am Vortag, weil es mich morgens zu sehr stresst.

Falls Du keinen Wochenplan hast, kannst Du Dir hier meine Vorlage kostenfrei herunterladen:

2. Sortiere die Aufgaben!

Am besten Du sortierst die Aufgaben in „sofort zu erledigen“ und „später zu erledigen“. Wir fangen, beim Homeschooling z.B., meist mit den leichteren Dingen an, da sie schneller gehen und die Motivation nicht gleich im Keller ist. Das entscheiden wir je nach Tages­form. Manchmal starte ich bei meinen eigenen Projekten auch mit schweren Dingen, da ich froh bin, wenn ich sie erledigt habe.

Bedenke: Kleine Schritte sind eben auch Schritte und bringen Dich irgendwann ans Ziel!

3. Behalte das Ziel im Auge!

Besonders bei kniffligen Projekten schweifen wir gern mal ab und vertun uns mit Dingen, die nichts mit der eigentlichen Aufgabe zu tun haben, weil wir uns drücken. Bei Schulaufgaben finden sich immer tolle Dinge, die man machen kann, die aber so gar nichts mit der Aufgabe zu tun haben, wie z.B. Stifte spitzen und sortieren. ;o) Schweife also nicht ab und konzentriere Dich auf das erwünschte Ziel!

4. Atme tief durch und lege Pausen ein!

Bevor alles aus dem Ruder läuft und Du durchdrehst und vielleicht noch jemanden anbrüllst, mache eine kurze Pause und atme mal tief durch! Ein Wutanfall nützt niemandem etwas. Gehe am besten eine Runde raus und lüfte Dein Hirn! Das wirkt Wunder. Ein kurzer Abstand hilft sogar dabei, das große Ganze wieder zu erkennen, den Akku aufzuladen und mit neuer Kraft durchzustarten. Nachgewiesenerweise brauchen die Augen und das Hirn nach maximal 2 Stunden Rechnerarbeit eine Pause um sich zu regenerieren.

Das kannst Du HIER noch einmal nachlesen.

5. Schalte Störungen unbedingt aus!

Wenn Du Dich konzentrieren musst und nicht ständig unterbrochen werden möchtest, schalte das Telefon aus oder zumindest auf stumm, damit Dich weder ein Anruf von der Mama noch eine WhatsApp aus dem Konzept bringt. Bei meinem Kleinen schalte ich auch immer das Radio aus, denn ich merke, daß das seine Konzentration stört.

 

6. Trinke viel und snacke gesund!

Unser Hirn und alle anderen Organe brauchen ausreichend Flüßigkeit (am besten Wasser und Kräutertee) um geschmeidig zu bleiben und aus­gezeichnet zu arbeiten. Ab und zu hilft mir auch ein kleiner Snack zwischendurch, um die Power nicht zu verlieren, wie z.B. Nüsse oder Bananenchips oder ähnliches.

Aber Vorsicht! Hier gilt: Nur kleine Portionen hinstellen. Wenn Du voll konzentriert bist, merkst Du nicht immer, wieviel Du in Dich hineinstopfst. Zu viel von allem, macht sich auf der Waage bemerkbar.

Ich denke, wenn Du Dir die Punkte alle zu Herzen nimmst, dann klappt es mit dem Großprojekt! Jedoch gilt: Jeder Tag ist anders und jeder Mensch ist anders! Wenn es trotzdem überhaupt nicht klappen will, lege eine Pause an und kümmere Dich später oder am nächsten Tag wieder um das Projekt. Es bringt nichts zu verzweifeln, ganz im Gegenteil, das bringt nur negative Schwingungen, die dazu führen könnten, dass Du es ganz lässt, was Du sicher nicht möchtest. Manchmal hilft ein bisschen Abstand mehr als negative Gefühle.

Gerade bei Kindern ist es wichtig, darauf zu achten, wie sie sich dabei fühlen, denn das bleibt bei ihnen hängen, nicht warum sie es gemacht haben bzw. machen mussten. Bevor Du meckerst, umarme Dein Kind lieber öfter!

Was hilft Dir am besten, durchzuhalten, welchen Tipps wirst Du vielleicht einbauen oder hilft Dir etwas anderes? Schreibe mir gern eine Nachricht!

Möchtest Du gern achtsamer mit Dir umgehen und zu einem entspannten Ich zwischen Job und Familie finden, dann melde Dich gern für meinen Onlinekurs zu diesem Thema an! Du wirst als erstes informiert, sobald er erhältlich ist.:

achtsamkeit hilfe achtsam achtsam mit mir achtsam mit dir selbstachtung selbstliebe glückliches Leben dankbarkeit körper körpergefühl meditation meditieren

Meditation

Was bedeutet Meditation? Wikipedia sagt: Meditation (von lateinisch meditatio zu meditari „nachdenken, nachsinnen, überlegen“, von altgriechisch μέδομαι medomai „denken, sinnen“; es liegt kein etymologischer Bezug

Weiterlesen »