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Achtsam mit mir

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In letzter Zeit habe ich mich mit dem Thema Glaube und Glaubenssätze auseinander gesetzt. Angestoßen durch eine liebe Bekannte, die unheimliche Prüfungsangst hat, denn sie hat schon eine Prüfung versemmelt und hat nun unheimliche Angst zu versagen. Sie war total davon überzeugt, dass sie es wieder nicht schaffen wird. Die Sätze, die immer wieder fielen, waren: Ich kann das nicht. Ich schaffe das nicht. Ich habe sicher wieder ein Blackout. usw. Also woher kommt das, das manche Menschen sich oft ganz klein machen und manche vertrauen sich selbst? Dafür müssen wir erst einmal wissen, warum glauben wir überhaupt.

Warum glauben wir?

Durch Glauben versuchen wir Dinge zu verstehen, die wir nicht erklären können. Der Glaube an Gott oder eine höhere Macht gibt uns Schutz und Geborgenheit, Trost, Kraft und Mut, v. a. Glaub an sich selbst. Durch den Glauben gibt es einen Sinn im Leben. Gemeinschaft entsteht, wenn Menschen an dasselbe glauben.

Was bedeutet Glaube?

Laut Wikipedia ist Glaube eine gefühlsmäßige, nicht von Beweisen, Fakten o. ä. bestimmte unbedingte Gewissheit oder Überzeugung. ähnlich wie: Meinung, Überzeugung, Vertrauen, Zuversicht.

Und dann gibt es da noch die Glaubenssätze in uns drin.

Was sind Glaubenssätze?

Glaubenssätze sind sozusagen die Geschichten, die wir uns selbst erzählen. Glaubenssätze sind tief verankerte Annahmen über uns selbst und die Welt um uns herum, die wir durch Erlebnisse oder Erziehung und dadurch entstandene, starke Gefühle im Unterbewusstsein gespeichert haben. Diese Annahmen lenken uns unterbewusst. 

Es gibt positive und negative Glaubenssätze. Positive beflügeln uns, machen uns mutig und lassen uns sicher fühlen. Die negativen blockieren uns und lassen Ängste hochkommen. Wenn die negativen überwiegend, können Belastungen entstehen. Der Ursprung liegt oft in der Kindheit. Manche Glaubenssätze werden von Bezugspersonen übernommen, z.B. Männer sind Schweine, Arbeiten ist anstrengend, Arbeit macht keinen Spaß…

Manche übernimmst Du durch eigene Erfahrung: z.B. wenn Du Deine Meinung sagst, sie aber überhört wird, wirst Du evtl. nicht mehr deine Meinung sagen oder wenn Dir Dinge, die nach dem ersten Versuch nicht klappen, abgenommen werden, könntest Du in Dir gespeichert haben: Es muss immer sofort klappen. oder Ich schaffe es nicht ohne Hilfe. Manchmal reicht ein einziger Satz, um Dein Leben zu verändern, wie z.B.: Sport liegt Dir nicht! Du hast kein Rhythmusgefühl! Das kannst Du eh nicht. 

Da Glaubenssätze selbsterfüllende Prophe­zeiungen sind, lohnt es sich auf jeden Fall die negativen wie positive umzuwandeln.

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Wenn Du denkst, Du schaffst es nicht, dann wirst Du es auch nicht schaffen. Du trägst unbewusst dazu bei. Das Schwierige ist, die negativen Glaubenssätze zu erkennen.

Meistens kommen wir irgendwann mal an einen Punkt, an dem wir uns Fragen stellen, an dem uns bewusst wird, dass irgendwetas nicht stimmt. Warum ist es so, wie es ist? Warum suche ich mir immer die falschen Partner aus? Warum kann ich kein Geld sparen? Warum komme ich im Job nicht weiter? Warum habe ich immer Prüfungsangst oder Angst zu versagen? Warum? Warum? Warum?

Es gibt eine gute Nachricht! Wir können negative Glaubenssätze ändern!

Wie kann man Glaubenssätze ändern?

Eine wunderbare und schöne Art, Glaubenssätze zu finden, sie zu löschen und durch neue, positive zu ersetzen, ist das Theta Healing. Anfang diesen Jahres habe ich meine Theta Healing Ausbildung abgeschlossen und durfte schon vielen Menschen dabei helfen, Ihre Einstellung zum Leben und manchen Dingen positiv zu ändern. Es ist eine unglaublich kraftvolle und wunderbare Art, Glaubenssätze aufzuspüren, sie zu hinterfragen und dann natürlich zu ändern. Wenn Du diese Art gern kennenlernen möchtest, schreibe mi einfach eine kurze Nachricht!

Selbstverständlich kannst Du Deine Glaubenssätze auch selbst verändern. Wie das am besten geht, erzähle ich Dir hier:

  • Glaubensatz erkennen/aufschreiben
  • Glaubenssatz hinterfragen
  • Glaubenssatz widerlegen
  • neuen Glaubenssatz formulieren
  • neue Erfahrungen sammeln

1. Um sie zu erkennen, kannst Du Dir selbst Fragen stellen, wie z.B. Welche Annahmen habe ich über mich und meine Umwelt? Was denke ich über das, was geschehen wird? Wie bewerte ich mich und meine Mitmenschen? Was denke ich in Momenten, in denen es mir nicht gut geht? Welche negativen Sätze sage ich mir in disesen Momenten? Schreibe es auf jeden Fall auf, um es Dir bewusst zu machen.

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2. Wenn Du einen Satz entdeckt und aufgeschrieben hast, frage Dich, woher kann dieser Satz kommen? Ist es wirklich die Wahrheit? Ist das meine Wahrheit? Gibt es dafür Beweise und Gegenbeweise? Ist es immer so? Hilft mir der Gedanke dabei, mich zu ent­wickeln und mich gut zu fühlen? In den meisten Fällen wahrscheinlich nicht, oder? 

3. Entscheide Dich dafür, ab jetzt anders zu denken. Steige aus dem Hamsterrad aus! Gehe neue positive Wege! Finde Gegenargumente für Deinen negativen Satz. 

Formuliere den negativen Satz in etwas Positives, womit Du Dich identifizieren kannst! z.B. Ich kann das nicht. wird zu: Ich kann alles schaffen, was ich mir vornehme. Wichtig dabei ist, dass der neue Satz immer positiv formuliert werden soll, ohne das Wörtchen „nicht“ oder „kein“, denn unser Gehirn kann mit diesen Wörtern nichts anfangen und löscht sie direkt weg. Ein gutes Beispiel ist immer: Denke nicht an einen rosa Elefanten! Woran denkst Du immer? Natürlich an den rosa Elefanten. Das Wörtchen „nicht“ wird direkt weggelöscht.

Hier kommt eine Liste mit positiven Sätzen, vielleicht gefällt Dir der ein oder andere Satz?!:
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4. Schreibe den neuen Satz auf jeden Fall auf und lies ihn Dir öfter am Tag durch! Vielleicht hängst Du ihn sichtbar an einen Platz, an dem Du Dich öfter aufhältst, z.B. über dem Schreibtisch oder am Spiegel im Bad. Besser gelangt der Satz in Dein Unterbe­wusstsein, wenn Du ihn laut aussprichst. Baue ihn einfach in ein Morgenritual ein, immer nach dem Zähneputzen, liest Du ihn laut vor. Vielleicht gibt es auch einen Song, der gut dazu passt, den Du Dir immer anhören kannst, wenn der alte hochkommt oder natürlich auch so.


5. Um den neuen Satz zu belegen, ist es das Beste, wenn Du auch neue, positive Erfahrungen sammelst. Das be­deutet, dass Du Deine Komfortzone verlassen solltest, denn nur dann wirst Du neue Erfahrungen sammeln und wachsen und leben! Geh einfach mal über Deine Angst hinweg und trau Dich! 

Wenn Du z. B. den Satz: Ich kann das nicht. widerlegen möchtest, musst Du neue Dinge angehen. Ohne etwas zu tun, wirst Du Dir den Satz wahrscheinlich nicht glauben. 


6. Übe Dich in Geduld. Negative Sätze, die uns schon so lange begleiten, werden nicht von heute auf morgen verschwinden. Es wird auch immer wieder Rückschläge und Tage geben, an denen es nicht so gut läuft. Mache einfach weiter! Sei mutig, sammle neue Erfahrungen und wachse dabei! Du wirst sehen, je öfter Du Dein Hamsterrad und die Komfort­zone verlässt, desto leichter wird es Dir fallen. Du kannst nur gewinnen oder Erfahrungen sammeln. Erfreue Dich an den Dingen und Herausforderungen, die Dir das Leben bietet! Bleib neugierig und hab Spaß dabei!

Kannst Du etwas damit anfangen oder hast Du vielleicht schon gute Erfahrungen gemacht? Schreibe mir doch bitte einen Kommentar oder eine kurze Nachricht dazu. Deine Erfahrungen interessieren mich sehr! 

Am 18. und 19.7. 22 findet eine neue Runde meines Workshops „Finde Deine innere Königin“ statt. Raus aus dem Hamsterrad, hinein in einen entspannten Alltag, auch zwischen Job und Familie. Ich zeige Dir in fünf Schritten, wie Du zu mehr Fokus und innerer Ruhe und zu Dir selbst findest. Wenn es Dich interessiert, melde Dich gleich an! Ich freue mich, wenn Du dabei bist!

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