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Die 10 ultimativen Lebensmittel für starke Nerven​

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Die 10 ultimativen Lebensmittel für starke Nerven

Oder was hat Ernährung mit Achtsamkeit zu tun?

Starke Nerven sind Grundvoraussetzung um gut durch schwierige Zeiten gehen zu können.

Im letzten Jahr habe ich mich ausführlicher mit dem Thema Ernährung auseinander­gesetzt. Zum einen weil ich ein paar Kilos zu viel auf den Rippen hatte, die ich nach vielen vergeblichen Versuchen endlich loswerden wollte und zum anderen weil wir in unserer Familie eine anstrengendere Zeit durchlebt haben, die ich gut überstehen wollte.
Meine Osteopathin Stefanie Wolf-Schaffer  hat mir erklärt, daß mein sich ausbreitender und unschöner Bauch (nicht zu glauben, dass ich mal ein schönes Sixpack hatte) von zu viel Kohlenhydraten kommt. Deshalb informierte ich mich über Low Carb Ernährung. Dank Pinterest und Instagram (Link) bin ich auf sehr viele ansprechende Rezepte gestossen und hatte Lust, sie auszuprobieren. Bei einem interessanten und aufschlußreichen Beratungsgespräch mit meiner Freundin und Ernährungsberaterin Kristina Vynhal wurden mir alle Vor- und Nachteile von Low Carb aufge­zeigt. Ich entschloß mich also, nicht komplett auf alle Kohlenhydrate zu verzichten. Seit nun fast einem Jahr habe ich Zucker und Mehl aus meinem Speiseplan gestrichen. Nicht nur daß ich 7 Kilo abgenommen habe, ich fühle mich auch fitter und stressresistenter.

Ich möchte Dich hier nicht mit Ab­nehmen oder Low Carb Ernährung langweilen, ...

… nein, ich möchte Dir aufzeigen, was Du mit der richtigen Er­nährung alles erreichen kannst. Auch wenn Du nicht gleich alles umstellen möchtest und kannst, gibt es ein paar tolle Lebensmittel und kleine Regeln, die Du befolgen und zu Dir zu Herzen nehmen kannst. Um länger durchzu­halten und stärkere Nerven und somit auch ein stärkeres Immunsystem zu bekommen, reichen ein paar Lebensmittel im Essensplan aus. Ausserdem vermeidest Du mit der richtigen Ernährung Energietiefs, und Du hast genug Power für Dein Hirn und Deinen Körper.

Was braucht Du alles?

Dein Körper braucht Vitamine, Mineral­stoffe und Eiweiß, um v. a. bei Streß gut zu funktionieren. B- Vitamine, Vitamin C und E sind v. a. zum Schutz der Nerven­zellen wichtig und für die normale Funktion des Nervensystems zuständig. Mineralien wie Magnesium, Calcium und Kalium kümmern sich ebenfalls um die normale Funktion des Nervensystems und der Psyche und verringern Müdigkeit. Eiweißreiche Lebensmittel liefern u.a. Vitamin B6 und Aminosäuren, die zur Bildung von Serotonin (Glückshormon) wichtig sind.

Hier kommen nun meine Top 10 der Lebensmittel für starke Nerven:

1. Haferflocken

Haferflocken sorgen für viel Energie, halten lange satt und liefern eine Menge B- Vitamine, Aminosäuren und Mineralien.

2. Nüsse

Nüsse haben einen hohen Gehalt an B- Vitaminen und Magnesium. Das pflanzliche Eiweiß stärkt das Immunsystem und macht satt. Nüsse enthalten Ballaststoffe, wichtige Omega-3-Fettsäuren und Vitamin E, die zu Darmgesundheit, einem funktionierenden Immunsystem, starken Muskeln und Nerven beitragen.

3. Bananen

Bananen sind wahre Glücklichmacher. Sie sind reich an Tryptophan, was zur Bildung von Serotonin (unserem Glückshormon) beiträgt. Außerdem liefern sie Vitamin B6, Magnesium und Kalium.

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4. Eier

Der schlechte Ruf neu Eiern existiert glücklicherweise nicht mehr. Heute wissen wir, daß Eier eine wertvolle Ergänzung zu einer aus­gewogenen Ernährung sind. Sie enthalten hochwertige Proteine und viel Vitamin B 12.

5. Hülsenfrüchte

Z. B. Bohnen, Kichererbsen oder Linsen sind ergiebige Vitamin B1- und Magnesiumlieferanten. Sie dienen u.a. einer normalen Funktion des Nervensystems.

6. Avocado

Avocado ist reich an B- Vitaminen, Magnesium und Kalium, was für die normale Funktion des Nervensystems wichtig ist.

7. Fisch

Lachs und Thunfisch sind z. B. reich an Omega 3-Fettsäuren. Vitamin B 2 dient zum Schutz vor oxidativen Stress und der Normalfunktion der Nerven.

8. Grünes Gemüse

Grünes Gemüse wie z.B. Spinat, Grünkohl, Brokkoli und Mangold liefert einen hohen Magnesiumgehalt, B- Vitamine, Calcium, Kalium und Eisen. Eisen unterstützt die Gedächtnisleistung für mehr Konzentration und beugt Ermüdung vor. (Spinat sollte frisch oder nur kurz gedünstet werden.)

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9. Ingwer

Durch seine Schärfe und ätherischen Öle gibt er viel Power und wirkt beruhigend auf das Nervensystem.

10. Kakao

Kakao mit mind. 70% (v. a. dunkler Schokolade oder ungesüßtem Kakaopulver ) beinhaltet die Aminosäure Tryptophan, ist also an der Herstellung des Glückshormons Serotonin beteiligt und senkt das Stressniveau. Schokolade macht also wirklich glücklich!

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Es gibt also jede Menge Lebensmittel, die sich positiv auf unseren Körper auswirken und starke Nerven sorgen. Sie können uns positiv unterstützen.
Da ich weiß, daß es manchmal etwas Zeit in Anspruch nimmt, nach Rezepten zu suchen, die leicht und schnell zuzubereiten sind, habe ich natürlich für Dich ein paar meiner schnellen Lieblingsrezepte zusammengestellt. 

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10 Tipps wie du eine Krise gut meistern kannst

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10 Tipps zum Bewältigen einer emotionalen Krise

Hast Du Dich schon einmal in einer emotionalen Krise befunden? Ich meine so eine richtige. In der Du auf die Probe gestellt wirst mit all Deinen Werten und sonstigen Herangehensweisen? In der Du verzweifelst und Dir keinen Rat mehr weißt, in der die Gefühle hochkommen wie Hilflosigkeit, Wut, Angst, Ärger und Aggression?

Wenn nicht, kannst Du in diesem Artikel trotzdem etwas mitnehmen und vielleicht in Zukunft etwas davon umsetzen.

Wenn ja, dann kannst Du mir sicher nachempfinden, was meine Familie und ich durchlebt haben und auch jetzt noch ab und zu durchleben.

Wie sieht meine Krise aus?

Mein kleiner Sohn (gerade 7 Jahre alt) durchlebt bis vor ein paar Wochen eine schwierige Zeit, nachdem wir ein halbes Jahr mit Homeschooling (Er geht in die erste Klasse.) und geteilten Unterricht über die Bühne gebracht haben, war wieder Präsenzunterricht mit allem, was dazu gehört, angesagt. Kompletter Unterricht mit der kompletten Klasse und allen Schülern der Schule im Pausenhof, mit Maske im Unterricht und trotzdem einigen Einschränkungen. Damit kam er nicht klar, es war zu viel, zu laut, zu intensiv. Was noch erschwerend dazu kam, ist daß seine Lehrerin leider nicht empathisch und liebevoll ist, wie Erstklassenlehrerinnen meiner Meinung nach sein sollten. Mein Kleiner hat seinen Halt, seine Sicherheit und Erdung verloren, was sich nun darin äußerte, das seine Angst vor Regen und Gewitter wieder da war und er sich mit Händen und Füßen dagegen wehrte, in die Schule zu gehen. Ich will jetzt gar nicht auf jedes kleinste Detail eingehen, darum geht es gar nicht. Auf jeden Fall stellte uns das als Familie und jeden einzeln ziemlich auf die Probe.
Ich habe mir viele Gedanken darüber gemacht, was hilft meinem Sohn und v. a. was hilft mir und uns, das un­beschadet zu überstehen. Das möchte ich hier nun gern mit Dir teilen, denn egal in welcher Krise Du steckst, oder irgendwann mal stecken wirst, Du sollst es unbeschadet überstehen und gestärkt daraus hervorgehen. Jede Krise oder schwierige Phase bedeutet auch einen Neuanfang.

Was bedeutet eigentlich Krise?

Jeder definiert eine Krise anders. Für mich ist eine Krise, eine Zeit, in der die Leichtigkeit und Freude verloren gehen und die Sorgen und Ängste überhand nehmen. Die Nerven liegen blank und Traurigkeit und Wut überwältigen dich. Wenn dann noch Schlaflosigkeit und Appetitlosigkeit dazu kommen, ist es höchste Eisenbahn, etwas zu ändern.

Laut Wikipedia ist eine Krise ein Höhepunkt oder Wendepunkt einer gefährlichen Konfliktentwicklung in einem natürlichen oder sozialen System, dem eine massive und problematische Funktions störung über einen gewissen Zeitraum vorausging und der eher kürzer als länger andauert.

Wie wir unsere (kleine) Krise überwunden bzw. gemeistert haben, erzähle ich Dir in diesem Artikel. Vielleicht kannst Du etwas für Dich mitnehmen.

Falls Du auch noch Tipps hast, die Dir in schweren Phasen helfen, schicke sie mir gern in einer Nachricht! Das interessiert mich sehr.

1. Such Dir Hilfe

Wenn man erst einmal in einer Krise drin steckt, sieht man meistens keinen Ausweg. Ich fühlte mich allein und hilflos. Dank meiner tollen Community und den großartigen Menschen um mich herum, wurden mir Hilfe und Auswege angeboten. Ich suchte unsere Kinesiologin des Vertrauens Diana Kinniger auf, die uns wirklich wieder so sehr geholfen hat. Sie kann ich jedem ans Herz legen, der Probleme hat. Sie hat uns schon öfter geholfen.

Außerdem wurde mir Martina Neumann-Ploschenz empfohlen, ein Coach gegen Lernunlust und für Linkshänder. Mit Martina hat mein Kleiner zwei wunderbare Gespräche (sogar online) geführt, wonach er viel Energie und neue Ideen hatte. Ausserdem hat Martina sein Schulproblem quasi ausradiert und neue Methoden entwickelt, wie er mit Freude in den Schulstart startet.

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2. Nimm Dir bewusste Auszeiten!

Inmitten einer Krise ist irgendwie alles zu viel, so ging es mir auch. Meine Nerven waren bis aufs Äußere gespannt, ich habe viel geweint und nebenher versucht, den Alltag irgendwie am Laufen zu halten. Was mir geholfen hat, nicht durchzudrehen, waren meine regelmäßigen Sport einheiten und die Treffen mit meinen Herzensmenschen. Sie brachten mich dazu, mal durchzuatmen und neue Energie zu sammeln. Ein anderer Blick auf das Problem trägt auch dazu bei, Lösungen zu finden, dort, wo Du allein vielleicht keine siehst.

3. Tue Dir etwas Gutes!

Das steht natürlich eng zusammen mit Nr. 2. Zwischen all der Suche nach Lösungen und Leichtigkeit darfst Du Dich selbst nicht vergessen! Lege
einfach mal einen Beautytag ein oder geh mit einer Freundin shoppen
oder etwas essen! Das hast Du Dir verdient, auch wenn es in Deinem Leben gerade nicht so einfach ist! Das ist für Deinen
Selbstwert enorm wichtig. Zeige Dir selbst, dass Du gut bist, wie Du
bist und gönne Dir etwas! Nur so bleibst Du am Ball.

4. Achte auf Deine Ernährung und genügend Schlaf!

Eine Krise, egal welcher Art, ist nervenauf­reibend und oft auch schlafraubend, denn Dein Gedankenkarussell dreht sich unentwegt. Achte deshalb auf gesunde Ernährung! Nur das hält Dich auf Dauer fit und lässt Dich durchhalten. Auch wenn es manchmal verlockend ist, zur Schokolade zu greifen und ein Glas Sekt oder Wein am Abend Dein Wohlbefinden (scheinbar) steigert. Auf Dauer ist es keine Lösung. Im Gegenteil, es entzieht dem Körper Kraft und wertvolle Reserven. Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse, frisches Obst und Gemüse und ausreichend Wasser sind perfekt für starke Nerven. Schlafe ausreichend! Ausgeschlafen geht alles etwas besser als übernächtigt.
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5. Behalte das Ziel im Blick!

Was ist Dein oberstes Ziel in dieser Krise? Was möchtest Du gern wieder haben und was erreichen? Nimm Dir dabei nicht zu viel vor! Wir Menschen neigen oft dazu, zu viel auf einmal zu wollen. Doch meistens sind wir mit weniger zufrieden. Für meine Krise hat es mir gereicht, daß mein Sohn nicht mehr mit Angst in die Schule geht. Am liebsten wäre mir noch gewesen, das er alleine Hausaufgaben erledigt, ohne Drama ins Bett geht und allein draußen spielt. Aber wenn Du Dir zu viel vornimmst, ist der Frust vorprogrammiert. Grosse Veränderungen sind Prozesse in vielen kleinen Schritten. Es wird nicht alles sofort funktionieren.

6. Bleib geduldig!

Alles braucht seine Zeit. Keine Veränderung klappt von heute auf morgen.

7. Freue Dich auch über die kleinen Erfolge!

Das große Ziel nicht aus den Augen verlierend darfst Du die kleinen Schritte bzw. Erfolge bitte nicht übersehen! Es gibt in jedem Prozeß kleine Erfolge, kleine Dinge, die schon gut funktionieren. Halte sie am besten fest indem Du sie aufschreibst, um Dir alles vor Augen zu führen. In der schlimmsten Phase hat es unser Kleiner „nur“ bis vor die Schule geschafft bevor er in Tränen und Panik ausgebrochen ist. Auf den ersten Blick war das für mich eine Niederlage. Wieder nicht in die Schule gegangen.  Auf den zweiten Blick ein kleiner Erfolg, denn er hat es versucht. Er hätte ja auch schon daheim streiken können. Das hatten wir auch schon. Schau genau hin! Es gibt immer kleine Erfolge. Konzentriere Dich auf das Positive!

8. Sprich über Dein Problem!

Ich habe lange überlegt, ob ich über mein bzw. unser Problem spreche, da es mir irgendwie unangenehm war und ich mir vorkam als hätte ich Schuld an dem ganzen und hätte alles falsch gemacht. Aber nachdem ich darüber gesprochen habe, kamen auch andere Eltern bzw. Leidtragende und haben ir erzählt, dass es Ihnen genauso oder ähnlich geht. Das hat mir das Gefühl gegeben, nicht alleine zu sein. Außerdem haben viele Menschen mir ihre Hilfe angeboten und das hat es erträglicher für mich gemacht.

9. Lass Deine Gefühle zu!

Egal ob Du weinen musst oder wütend bist, lass es zu! Tränen sind befreiend und Detox für die Seele. Alles in sich hineinfressen macht alles nur noch schlimmer. Wenn Du schreien mußt, dann schrei! Zur Not in ein Kissen. Mir hilft auch, es alles mal abzuschütteln, beim Tanzen zu lauter Musik. Oder laufe es einfach weg! Da komme ich gleich zum letzten Punkt:
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10. Verlasse die "Problemzone"!

Verlasse einfach mal den Ort des Geschehens. Bei uns war die Situation zu Hause oft sehr angespannt. Dort, wo wir die meiste Zeit verbringen. Deshalb bin ich ab und zu, wenn wir alles zu viel war und die Luft zu dick, einfach eine Runde rausgegangen. Ich habe sozusagen die Problemzone ver­lassen. Das hat mir unheimlich gut getan. Einfach mal raus, den Kopf lüften, wieder frei atmen.
Ganz egal ob Du in einer Krise steckst oder irgendwann mal in einer stecken wirst, es gibt immer einen Weg hinaus! Denk immer daran: Alles ist ein Prozess. Mal dauert er kürzer und mal länger. Verliere nicht den Optimismus und die Geduld! Du hast es selbst in der Hand. Ein paar kleine Veränderungen werden Dir helfen, die Perspektive zu wechseln oder durchzuatmen und Kraft zu tanken.

Ich hoffe, ich konnte Dir ein paar gute Tipps an die Hand geben. Am Ende entscheidest Du ganz allein, was Dir hilft.

War hier etwas für Dich dabei? Oder hilft Dir etwas ganz anderes in schweren Zeiten? Erzähle es mir doch gern in den Kommentaren! Vielleicht kann ich meine Liste ja noch erweitern? Ich freue mich, von Dir zu hören bzw. zu lesen.

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Atmen

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Der Atem. Unser Lebenselixir.

Ein. Und aus. Und ein. Und aus. Atmen ist doch eigentlich ganz einfach, oder?

Hast Du Dich schon einmal dabei beobachtet? Wie oft hältst Du den Atem an?

Viele Menschen atmen oft verkehrt, sie halten die Luft an wenn es stressig wird oder wenn sie Schmerzen haben, bei Anstrengung oder bei Angst. Dabei ist die Atmung so wichtig! Dadurch erhält unser Hirn Sauerstoff und kann besser agieren. Atmen hält uns am Leben.

Es nimmt uns die Nervosität, Atmen hilft uns beim Denken. 

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Foto von Kamila Burkhard

Was bedeutet Atmen?

Atmen bedeutet: Luft mit der Lunge einziehen und wieder ausstoßen. Ohne den Sauerstoff, der eingeatmet wird, kann kein Mensch überleben. Aber atmen ist mehr als nur Luft einziehen und ausstoßen. Wir wiederholen diesen Vorgang ca. 20000 mal am Tag ohne, dass wir es merken, meistens unterbewusst.

Was passiert im Körper, wenn wir atmen?

Beim Einatmen füllt sich die Lunge mit sauerstoffreicher Luft, dadurch erweitert sich der Brustkorb, und das Zwerchfell, unter der Lunge, bewegt sich nach unten. Der Sauerstoff gelangt durch die Luftröhre und durch die Verästelungen der Bronchialen in den Bronchien in die Lungenbläschen. Von dort wird er durch die Blutgefäße ins Blut geleitet und so zu den Zellen transportiert. Durch die Blutgefäße gelangt dann wiederum die verbrauchte mit Kohlendioxid angereicherte Luft zurück zum Ausatmen.

Mit jedem Atmenzug kann bis zu vier Liter Luft aufgenommen werden.

Jede Menge, oder? Das war mir so gar nicht bewusst. Ist es dann nicht umso wichtiger, gut und richtig und überhaupt zu atmen?

Wie extrem wichtig die Atmung ist, weiß jeder erst, wenn er mal Probleme mit der Atmung hatte. Ich als Asthmatikerin weiß, wie es ist, keine Luft zu bekommen. Früher durfte ich keinem Ausdauersport nachgehen, weil ich immer mit der Atmung zu kämpfen hatte. Mittlerweile weiß ich, dass Ausdauersport sehr wohl geht, langsam und  mit viel Training. Heute gehe ich regelmäßig joggen. Auch schwimmen stellt kein Problem mehr für mich dar. 

Richtiges Atmen ist also reine Übungssache und kann trainiert werden.

Außerdem gibt es verschiedene Atemtechniken für bestimmte Situationen, für Entspannung, bei Stress und bei Angst.

Versuche einfach beim nächsten Stressanfall oder vor dem nächsten großen Auftitt oder Vortrag, 5 Mal tief ein- und auszuatmen. Das wirkt Wunder!

Wenn Dich noch mehr Themen zur Achtsamkeit interessieren, melde Dich gern  hier für meinen Newsletter oder Onlinekurs an:

Loslassen

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Wir Menschen gewöhnen uns an Dinge, wie durchlaufen täglich die gleichen Prozesse. Das lässt uns sicher fühlen. Das, was wir haben, wollen wir behalten.

Was passiert aber wenn wir alles behalten und uns an alles klammern?

Wenn wir alles immer nur behalten und  nichts loslassen, sind wir bald so überladen, wie manches Kinderzimmer. Emotional und räumlich. Wir sollten auch mal etwas loslassen.

Loslassen heilt, loslassen befreit. Meist ist es allerdings negativ behaftet. Loslassen wird gleichgestellt mit Aufgeben, schwach sein, Versagen. 

Das ist es nicht! Ganz im Gegenteil. Es bedeutet mutig sein, Vergeben, Platz schaffen für Neues, Raum geben, sich neu entdecken. Die Natur macht es uns vor, Bäume lassen ihre Blätter oder Früchte fallen, die Katze läßt ihr Fell jedes Jahr wieder fallen, die Schlange häutet sich. Wir müssen uns bewusst sein, dass nichts bleibt, wie es ist! 

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Foto von Liesa Baier

Und wie funktioniert das Loslassen?

Es ist oft nicht leicht. Uns kommt es vor, als wäre es das Schwerste, was es gibt. Corona ist das beste Beispiel, nichts ist mehr, wie es vorher war und wird auch nicht mehr so werden. Das ist eine Tatsache. Je schneller wir das akzeptieren desto schneller können wir uns neu sortieren. Ein neues Normal schaffen. Ich weiß, Neues macht Angst, auch mir,  weil wir uns nicht damit auskennen. Wir wollen nicht scheitern oder es versauen.  Aber wer beurteilt, dass wir gescheitert sind? Nur wir allein. 

Loslassen bedeutet in der Gegenwart zu leben und die Vergangenheit ruhen zu lassen. Dankbar zu sein für das, was war und was wir erleben durften, für die Menschen, mit denen wir Zeit verbringen durften. Es bedeutet auch, sich keine Gedanken um die Zukunft zu machen. Ich muss nicht jede Situation, die eventuell entstehen könnte, 100 mal durchdenken. Lass es einfach auf dich zukommen und entscheide dann, wenn es soweit ist. Habe keine Angst vor Fehlern oder zermartere Dir nicht das Hirn über die Fehler, die Du begangen hast oder eventuell begehen könntest. Wichtig ist, wie Du damit umgehst und ob Du etwas daraus lernst.

Ich  habe zum Beispiel schon öfter meinen Job  gewechselt bzw. verloren, ich habe mich jedes Mal neu orientiert, auch wenn es schwer war, denn ich habe meine Jobs gern gemacht. Am Ende bin ich den Schritt zur Selbständigkeit gegangen. Das war das Beste, was mir passieren konnte. Ausserdem habe ich mit jedem neuen Job immer einen neuen Freund gewonnen, neue Menschen kennengelernt. Natürlich ist am Anfang alles ungewohnt und du kommst Dir vor wie ein Depp, der nichts kann. Doch das Gefühl dauert nicht lange an und es geht jedem so. Es hilft uns, neue Dinge über uns selbst herauszufinden. Das Puzzle nach unseren Vorlieben neu zusammensetzen.

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Foto von Liesa Baier

Wenn Du krampfhaft versuchst festzuhalten, verschwendest Du nur Deine Energie auf etwas, was Du nicht aufhalten kannst. Nutze lieber Deine Kraft für das, was kommt. Wir brauchen neue Dinge, neue Herausforderungen um wachsen zu können, um uns besser verstehen zu lernen und dadurch achtsamer mit uns selbst zu sein, stolz und zufrieden. Also wenn Du das nächste Mal etwas oder jemandem nachtrauerst, durchlebe es mit allen Phasen, die erforderlich sind und dann lass los und starte neu. Freu Dich auf das, was kommt und sei dankbar für das, was Du hattest!

In meinem Onlinekurs, der bald erscheint, geht es auch um Neusortieren und loslassen von negativen Dingen und Gewohnheiten. Wenn es Dich interessiert, trage Dich gern hier für die Warteliste ein:

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Dankbarkeit

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Dankbarkeit ist zur Zeit ein sehr angesagtes Wort und kann leicht überansprucht werden, aber es ist wirklich ganz einfach und hilft Dir dabei, Dein Leben einfach schöner zu machen.

Was ist Dankbarkeit eigentlich?

Ich zitiere ja gern mal aus dem Internet, weil ich es sehr spannend finde, was die Wissenschaft zu diesen Themen meint.

Wikipedia sagt hierzu: Dankbarkeit ist ein positives Gefühl oder eine Haltung in Anerkennung einer materiellen oder immateriellen Zuwendung, die man erhalten hat oder erhalten wird. Man kann dem Göttlichen, den Menschen oder sogar dem Sein gegenüber dankbar sein, oder allen zugleich.Geschichtlich gesehen stand und steht die Erfahrung der Dankbarkeit im Blickpunkt einiger Weltreligionen.

Ich bin schon immer ein positiver Mensch und sehe das Glas halbvoll statt halbleer. Allerdings gab es bei mir auch Phasen, in denen ich vollkommen überfordert war und mich selbst bemitleidet habe und somit die schlechten Dinge überhand genommen haben. In dieser Zeit habe ich mich selbst nicht gemocht. Ich war ratlos und ausgelaugt und hatte keine Kraft, mich mit dem Warum auseinanderzusetzen. Ich wußte nur, dass es so nicht weitergehen kann. Als ich angefangen habe, etwas Struktur in meinen Alltag und mein Business zu bringen, begann es besser zu werden. Ich habe wieder angefangen, mich über kleine Dinge zu freuen, über meine Fortschritte. Zu sehen, was ich alles habe und leiste, hat mir sehr geholfen. 

 

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Dankbarkeit ist ein Gefühl, was mich nun schon lange erfüllt. Seitdem ich darauf schaue, was ich bereits habe, bin ich zufriedener und ruhiger. Mich kann nichts mehr so schnell aus der Ruhe bringen, denn ich weiß, ich bin nicht allein und es gibt immer schlimmeres.

Wie kannst Du dankbarer werden?

Jeden Tag die kleinen Dinge zu sehen, die um Dich herum sind, wird auch Dir helfen, etwas ruhiger zu werden. Die Dinge, die nicht so nach Plan laufen oder vermeintlich negativ sind, werden kleiner. 

Was kannst Du tun?

Dankbarkeit ist kein stundenlanges Ritual, bei dem du gebetsmäßig alles aufzählen musst. Es geht eher um die kleinen Dinge. Am Anfang hilft es ungemein, vielleicht am Abend, vor dem Schlafengehen zwei oder drei Dinge aufzuschreiben, für die Du heute dankbar bist oder was gut lief. Vielleicht konntest Du ein paar Minuten in der Sonne sitzen, oder die Schlange an der Supermarktkasse war heute mal nicht so lang, oder dein Mann hat Dir den Einkauf hineingetragen, die Kinder haben mal nicht gemeckert als sie das Handy weglegen sollten und den Tisch mitgedeckt. 

Versuche es mal, du wirst dich wundern, wieviele tolle Dinge dir den ganzen Tag über passieren. 

Genau für diesen Fall habe ich eine kleine Dankbarkeitsvorlage erstellt, denn aller Anfang ist schwer. Du kannst sie Dir hier herunterladen und einfach ein paar Mal ausdrucken.

Eliminiere Negatives – Achtsamkeit – Dein Weg in 5 Schritten – Teil 5

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Dein Weg zur Achtsamkeit zwischen Job und Familie in 5 Schritten - Teil 3 - Eliminiere Negatives und multipliziere Positives

Ich habe bereits über die  Themen Fokus, Hilfe in Anspruch nehmen, Selbstwerterkennung und Pausen integrieren geschrieben. Nun komme ich zum letzten, für mich äußerst wichtigen Thema auf dem Weg zu mehr Achtsamkeit zwischen Job und Familie: Eliminiere Negatives oder auch multipliziere Positives! 

5. Eliminiere Negatives und multipliziere Positives

Bist Du vielleicht in einer Phase des Selbstmitleides, denn alles musst Du alleine machen, keiner mag Dich, alles geht schief und ist nur noch Mist? Siehst Du vieles negativ, bist öfter mal schlecht drauf und meckerst gern über Deine aktuelle Lebenssituation, denn Du kannst überhaupt nichts positives erkennen? Dann liegt es vielleicht daran, dass Du zu viele negative Dinge, Tätigkeiten und Personen in Deinem Umfeld hast. Du darfst Selbstmitleid fühlen und auch mal meckern. Das ist völlig okay. Tu es aber bewußt und nur für kurze Zeit und dann lass diese negativen Gefühle gehen! Kehre Deine negativen Gedanken in positive Energie um!

Wie das geht?

Das erkläre ich Dir jetzt.

Wir Menschen reflektieren alles, was wir konsumieren bzw. bewusst und auch unbewusst in uns einsaugen. Das heißt alles, was Du aufnimmst, kommt irgendwann aus Dir wieder heraus, es wird zu Deiner Wahrheit. Hast Du also viele negativen Dinge oder Personen in Deinem Umfeld, so wird aus Dir nicht viel positives herauskommen. Kann das sein? Dadurch hast Du natürlich Deine positive Sichtweise verloren und agierst nicht gerade positiv, so werden Dir auch wenig positive Dinge widerfahren. Wie es in den Wald hineinruft, so kommt es auch wieder heraus. Es ist alles ein Kreislauf und das Gesetz der Anziehung. Vielleicht hast Du das schon einmal gehört?

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Du kannst einiges gegen diese schlechten Einflüsse und Energien tun. Das ist gar nicht schwer und Übung macht den Meister. Fang also klein an. Jedes Mal, wenn Dir auffällt, dass irgendetwas nicht stimmt, ist das schon ein Fortschritt.

Trenne Dich von belastenden Aufgaben!

Hast Du viele Aufgaben, die Dich irgendwie belasten oder runterziehen? Beobachte einfach mal, was Du den ganzen Tag tust und wie Du Dich danach fühlst. Gibt es da Dinge oder Tätigkeiten, die Du überhaupt nicht gern machst, die vielleicht auch jemand anderes tun kann? Dann gib sie ab! Oder verkürze sie einfach.

Vertraue Dir und dem Universum!

Mach Dir nicht über alles so viele Gedanken. Vielleicht malst Du Dir die furchtbarsten Dinge aus, die passieren könnten, wenn Du dieses tust oder jenes? Lass es einfach! Es wird in den meisten Fällen nicht so passieren. Am Ende kommt immer alles anders als Du denkst. Vertraue einfach darauf, dass Du es schon meistern wirst und es gar nicht schlimm werden kann! Es kommt so, wie es kommen soll, egal wieviele Gedanken Du Dir vorher gemacht hast.

Umgib Dich mit Menschen und Dingen, die Dir gut tun!

Kennst Du Menschen, die ständig Pech haben, bei denen alles furchtbar ist und denen es nie gut geht? Mach einen großen Bogen um sie. Sowas färbt ab. ;o) Umgib Dich lieber mit positiv gestimmten Menschen, mit denen, die Power haben und die Dich unterstützen. Lass die Miesepeter links liegen! Genauso ist es auch mit Deiner Umgebung. Gestalte Dein Umfeld so, wie es Dir gefällt. Jeden Tag. Magst Du das alte Geschirr von Oma nicht mehr, weg damit. Kauf Dir welches, das Dich jeden Tag von neuem erfreut! Warum das tolle Besteck nur zu besonderen Anlässen hervorholen? Heute ist ein besonderer Tag. Du bist besonders und Dir geht es gut, also auf den Tisch mit dem schönen Besteck! Nase voll vom Schlabberlook? Auch der hat Einfluss auf Dich und Deine Laune. Mach Dich einfach mal schick. Nur so für Dich. Kauf Dir die Bluse, die Dir schon so lange gefällt und zieh sie einfach mal an, auch wenn es scheinbar keinen Anlass gibt. Dein Wohlbefinden ist Anlass genug! Richte Dir eine Wohlfühlecke ein, in der Du durchatmen kannst, an der Du Dich erfreust, wenn Du sie siehst, einen kleinen Rückzugsort mit Kleinigkeiten, vielleicht Fotos, die Dir gefallen oder Kerzen etc..

Sei dankbar!

Dankbarkeit ist für mich der Schlüssel zum Glück. Seitdem ich sehe, was ich schon habe und was ich kann und leiste, sind die blöden Dinge nicht mehr so groß. Ich weiß, dass nach jeder nicht so tollen Begebenheit auch wieder etwas Tolles kommt. Denn das Leben ist ein Auf und Ab, ein ständiges Ausbalancieren. Die Balance ist wichtig! Wenn wir nicht ab und zu mal scheitern oder etwas nicht so tolles erleben, können wir das Gute nicht wertschätzen!

Vergleiche Dich nicht mit anderen!

Tust Du manche Dinge nur, weil Du meinst, sie werden erwartet? Oder tust Du Dinge nicht, denn das könnte ein schlechtes Licht auf Dich werfen? Was sollen nur die Nachbarn oder die Kollegen oder die Familie denken? Ist das ein Satz, der Dir oft im Kopf herumgeistert? Schieb ihn weg. Es ist so egal, was andere von Dir denken, denn das ist meistens auch nicht das, was Du denkst. Stell Dir einfach vor, sie denken etwas positives! Ist das Gras auf der anderen Seite oft grüner? Das täuscht. Hat die Freundin die lieberen Kinder, der Nachbar das bessere Auto, der Kollege mehr Geld? Jeder ist anders und hat andere Grundvorraussetzungen. Denk doch einmal darüber nach, ob Du wirklich genau dasselbe möchtest, was irgendjemand anderes hat! Meistens malen wir uns alles viel rosiger aus als es am Ende ist. Sind die Kinder der Freundin zwar lieber dafür aber vielleicht auch nicht so kreativ, hat der Nachbar zwar ein tolles Auto dafür aber einen schrecklichen Garten und der Kollege zwar mehr Geld, ist dafür aber viel weniger zu Hause? Es gibt immer ein paar mehr Punkte zu betrachten.

Wenn Du ein eigenes Business hast, verhält es sich genauso. Konkurrenz gibt es nicht, zumindest für mich. Es gibt für jeden Platz auf dem Markt. Jeder ist anders, individuell und zieht andere Menschen an. Arbeitet einfach miteinander, das ist so viel schöner. Es gibt so viel zu lernen, warum nicht mit anderen zusammen oder von anderen?

Stehe zu Deinen Entscheidungen!

Wenn Du eine Entscheidung für Dich getroffen hast, stehe dazu und habe kein schlechtes Gewissen. Selbst wenn sich herausstellen sollte, dass es nicht richtig war, hast Du zumindest etwas daraus gelernt. Ein schlechtes Gewissen lässt Dich schlecht fühlen und das verursacht irgendwann Bauchweh.

Sprich postiv!

Formuliere Deine Sätze positiv. Erzähle nicht, was Du nicht haben möchtest, sondern nur das, was Du haben möchtest. Denn unser Hirn kennt das Wörtchen „nicht“ nicht. Es gibt doch das schöne Beispiel mit dem rosa Elefanten. Wenn jemand zu Dir sagt: „Denke jetzt nicht an einen rosa Elefanten!“, was denkst Du jetzt? Genau! An einen rosa Elefanten. Wenn Du auch immer nur über Probleme sprichst, wirst Du Dich auch nicht wirklich besser fühlen. Sprich öfter über schöne Dinge! Natürlich muss man auch mal über Probleme reden, aber nicht stundenlang oder jeden Tag. Such einfach eine Lösung dafür, dann kannst Du es ablegen!

Nimm nicht alles persönlich!

Das ist für mich oft noch schwierig, nicht bei so manchem Satz oder mancher Tat, v.a. daheim,  an die Decke zu gehen. Die meisten Sätze oder Taten anderer sind nicht gegen Dich gerichtet. Wenn jemand etwas zu Dir sagt, bei Dir einen wunden Punkt trifft und Du im Begriff bist, ihn anzupflaumen, atme einmal tief durch und denk Dir einfach: „Es ist nur eine Information. Es ist nicht gegen mich gerichtet.“ Das hilft mir ganz oft. Denn wenn Du mal nachfragst: „Wie meinst Du das?“, dann kommt meistens eine ganz einfache und nicht persönlich gemeinte Antwort. Wir nehmen uns nur oft nicht die Zeit dafür, einmal nachzufragen. Auch zu Hause lässt niemand die Tasse auf der Spülmaschine stehen, nur um Dir eins reinzuwürgen. Nein, sie denken einfach nicht nach und sind vergesslich. Mal Hand aufs Herz, es würde Dich auch nicht umbringen, wenn Du Deine Tasse auch mal vergessen würdest und abwartest, bis sie dann mal von jemand anderem weggeräumt werden würde. Wäre doch mal spannend zu sehen, oder?

Konsumiere gute Dinge!

Alles, was Du konsumierst, wird zu Deiner Wahrheit. Also gib einfach acht, was Du Dir im Fernsehen oder auf dem Handy anschaust oder was Du Dir anhörst bzw. liest. Auch hier geht es um die Balance. Ich will nicht sagen, dass Du nicht mal auf Netflix einen Serienmarathon schauen kannst, das mache ich auch. Finde einfach eine gute Balance zwischen guten Dingen für Dein Hirn und Deine Persönlichkeit und den vielleicht nicht so guten. Welche das sind, findest Du sicher schnell heraus. Achte einfach darauf, wie Du Dich danach jeweils fühlst! Bist Du antriebslos, müde und gelangweilt oder sprühst Du vor Elan und neuen Ideen?

Um dieses und um ein paar andere Themen geht es in meinem Onlinekurs. Ich zeige Dir die fünf Schritte, die Du brauchst, um achtsamer mit Dir umzugehen und somit ausgeglichen, glücklich und  stressfrei zu leben und dadurch Deine Ziele und Träume einfach zu erreichen und nicht aufgeben zu müssen.

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Teil 4-Mehr Achtsamkeit in fünf Schritten – Mach mal Pause!

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Ja, mach doch mal Pause!

So ein einfacher Satz und doch so schwierig umzusetzen. Ich habe es genau gehört, Dein „tzzzzz….ich habe keine Zeit für so ´n Scheiß!“

Vor ein paar Jahren habe ich ganz genauso gedacht, wie Du. So viel zu erledigen, so viele Termine, kochen, waschen, putzen, Kinder ins Bett bringen und und und.

Wir erledigen so viele Dinge am Tag, dass wir ganz vergessen, wofür wir eigentlich hier sind. Für die Liebe, für den Genuss, für die Freude. Also sollten wir diese auch ganz bewußt erleben. Ich rede nicht, von stundenlangem Yoga oder meditieren, wobei das natürlich toll ist, ich weiss aber, dass wir uns nicht immer so viel Zeit freischaufeln können. Der Tag hat nun mal nur 24 Stunden.

Ich rede von den kurzen Verschnaufpausen, die wichtig für unser Hirn sind, für unsere Kreativität, für unsere Regeneration. Ein Auto muss auch zwischendurch mal aufgetankt werden. Vielleicht kannst Du damit eher ewas anfangen?

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Foto von Kamila Burkhard

Wie funktioniert das also mit der Pause?

Wenn Du Dir also das nächste Mal einen Kaffee nimmst und ihn im Stehen oder noch schlimmer im Gehen herunterschütten willst, dann setz Dich doch bitte einfach mal hin, schließe kurz die Augen und genieße ihn. Wie schmeckt er heute, was für ein Gefühl breitet sich in Dir aus? Lass diesen kurzen Moment einfach wirken. Atme tief durch und dann kannst Du gestärkt weitergehen. Es müssen nicht immer 30 Minuten am Stück sein, es reichen auch ein paar kurze Pausen, die Dich einfach zur Ruhe bringen, das System mal kurz runterfahren, um dann mit neuer Energie zu starten.

Probiere es wirklich mal aus, lass das Handy beiseite und genieße ein paar Minuten nur für Dich.

Wir leben heutzutage in einem so hohen Tempo, dass wir nicht bemerken, wie erschöpfend das ist. Wir bemerken es meist viel zu spät. Wir sind nicht nur rasend schnell unterwegs, wir sind auch ständig erreichbar, jede freie Sekunde wird genutzt, um noch schnell ein paar Nachrichten zu checken oder Emails zu beantworten oder zu schauen, wo unser Nachbar gerade unterwegs ist oder unsere 500 Instagram-Freunde. Es ist eine echte Herausforderung geworden, einfach mal nur in der Schlange im Supermarkt zu stehen. Nur stehen und schauen. Im Moment sein, sich vielleicht sogar ein bisschen zu langweilen. Mal Hand aufs Herz, …

Wann hast Du Dich das letzte Mal gelangweilt?

Ich erinnere mich zu gut an mein letztes Mal, weil es natürlich nicht beabsichtigt war. Diese Geschichte erzähle ich gern, den ich war wirklich fasziniert. Ich saß mit unserer Katze beim Tierarzt und hatte mein Handy vergessen. Kurz bekam ich etwas Panik, was wenn mich ausgerechnet jetzt jemand anruft oder ich eine wichtige Email bekomme. Eigentlich total unbegründet, denn der Anrufer ruft wieder an, wenn es wichtig ist und die Emails können ja wohl auch mal eine Stunde warten. Selbst Kita oder Schule rufen wieder an oder melden sich bei meinem Mann, wenn es dringend wäre.

Es gab nun kein Zurück mehr. Ich saß also auf meinem Stuhl vorm Behandlungszimmer und wartete, dass das Kätzchen fertig untersucht wurde. Eine geschlagene Stunde ohne Handy und ohne Zeitschrift oder Buch. Puh. Nachdem ich jede erdenkliche Pose auf dem nicht so bequemen Stuhl durchprobiert hatte, begann in meinem Hirn ein faszinierender Prozess. Ich begann mich mit meiner Umgebung auseinanderzusetzen. Ich studierte die Stromleitungsverteilung in den Räumen und überlegte, welche Wandfarbe am besten passen würde und das beste: ich begann Figuren in der Rauhfasertapete zu entdecken. Ich schwöre, da gibt es Figuren. 

Das beeindruckendste an dieser Situation war für mich, dass ich die Tierarztpraxis nach dieser Stunde nicht müde und lustlos verlassen habe, sondern mit neuem Tatendrang.

Fazit: eine Pause ohne Handy fördert nachweislich die Kreativität und steigert den Energielevel.

Selbst getestet und für gut befunden!

Ich kann Dir wirklich nur nahe legen, öfter ein paar Pausen einzulegen. Es muss natürlich keine ganze Stunde sein, am Anfang reichen auch mal 5-10 Minuten alle zwei Stunden. Wie wäre es denn, wie früher, einfach mal aus dem Fenster zu schauen oder ein Bild auszumalen? Das hat wirklich etwas Meditatives.

Glaubst Du nicht?

Dann probiere es doch mal aus mit einem meiner Ausmalbilder! 

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Solltest Du gern mal eine Meditation probieren wollen oder schauen, ob Yoga auch etwas für Dich ist, dann melde Dich für meinen Onlinkurs für mehr Achtsamkeit an. Alle, die sich für die Warteliste eintragen, bekommen  eine Meditation und eine kurze Yoga-Session mit meiner Lieblings-Yogalehrerin Stefanie Winning als Bonus.

Achtsamkeit – Dein Weg in 5 Schritten – Teil 3 – Erkenne Deinen Wert

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Dein Weg zur Achtsamkeit zwischen Job und Familie in 5 Schritten - Teil 3 - Selbstwert

Die wichtigen Themen wie Fokus und Hilfe in Anspruch nehmen, haben wir ja schon in den letzten beiden Wochen besprochen. Wenn Du es verpasst hast, kannst Du die Artikel HIER und HIER noch einmal nachlesen.

Nun will ich Dir etwas über das für mich größte Thema erzählen:

2. Selbstwert erkennung

Selbstwert. Was ist das? Wahrscheinlich geht es Dir, wie mir, Du könntest mir jetzt sicher einhundert Dinge, wie aus der Pistole geschossen, aufzählen, die Dir an Dir nicht gefallen, aber kaum etwas, was Du magst, oder? Komplimente tust Du wahrscheinlich mit einer abwertenden Bemerkung ab und andere können meistens, in Deinen Augen, alles besser. Keine Angst! So geht es vielen Frauen. Auch mir ging es lange so. Ist doch traurig, oder?

Damit ist jetzt Schluss!

Der erste Schritt zum Erkennen Deines Selbstwertes ist es, Deine Stärken zu erkennen. Finde einfach heraus, was Du gut kannst, was Du gern machst oder wobei Du einfach glücklich bist und die Zeit vergißt. Schreibe es auf zum  Immer-wieder-Nachlesen!

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Foto von Nina Baab

Sei stolz auf Dich!

Werde Dir einfach mal dessen bewußt, was Du den ganzen Tag leistest! Achte darauf, was Du täglich tust! Frühstück machen, die Kinder zur Schule bringen, aufräumen, zur Arbeit gehen, putzen, einkaufen, die Post holen, den Müll wegbringen, mit der Nachbarin über ihre Probleme sprechen und ihr damit ein gutes Gefühl geben, Arzttermine vereinbaren, Spülmaschine, Wäsche, Sport,… ich könnte noch ewig so weitermachen.

Du bist wertvoll? 

Du bist wertvoll und einzigartig! Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, welche Rollen Du zu erfüllen hast?Jeder von uns hat mehrere Rollen übernommen und „muss“ diese auch erfüllen bzw. pflegen. Das sind so einige. Du bist nicht nur eine Frau, sondern noch viel mehr, vielleicht auch eine Mutter, Ehefrau, Freundin, Tochter, Nachbarin, Arbeitstätige, Hausfrau…etc. Verstehst Du, was ich Dir sagen will? Da gibt es einiges zu tun und das ist wichtig und wertvoll! Du musst Dich nicht verändern, denn Du bist gut, so wie Du bist!

Kennst Du Deine Wünsche oder Träume?

Manche Umstände oder Überlastungen führen dazu, dass Du Deine eigenen Wünsche oder Träume hintenanstellst und sie am Ende sogar vergisst. Das kann ich gut verstehen. Ging mir auch so, bis ich angefangen habe, darüber nachzudenken, was ich alles in meinem Leben noch erleben will. Was würde ich gern alles noch tun, wenn ich nur noch kurz zu leben hätte? Diese Frage hast Du sicher auch schon gehört, aber hast Du darüber wirklich mal nachgedacht? Ich meine so richtig? Was wenn wirklichmal der Tag kommt, an dem Dein arzt Dir sagt, dass Du nicht mehr viel Zeit hast? Ein furchtbarer Gedanke, aber wenn wir diesen mal zulassen, ändert das einiges in meinen Augen.

Niemand liegt auf dem Sterbebett und wünscht sich, dass er doch mehr Zeit im Büro verbracht hätte. Nein, die meisten wünschten, sie hätten mehr Zeit mit ihren Liebsten verbracht und sie hätten den Mut gehabt zu sich selbst zu stehen und das Leben gelebt, was sie selbst gewollt haben und nicht das, was andere von ihnen erwartet haben. Das kann man in diversen Artikeln über dieses Thema nachlesen. ( z.B. HIER)

Also fang an und schreibe Deine Wünsche auf, das ist der erste Schritt dafür, sie auch in Angriff zu nehmen. Wenn wir unsere Wünsche kennen, lernen wir uns selbst besser kennen und beginnen, uns besser zuverstehen und unsere Träume in Angriff zu nehmen und somit glücklicher zu werden. Denn das ist Dein Recht!!!

Was sind Deine Werte?

Die eigenen Werte zu kennen, ist äußerst hilfreich. Wenn wir diese alle kennen, können wir leichter Entscheidungen treffen und halten uns nicht allzu lang mit Nichtigkeiten auf. Jeder hat seine eigenen Werte, Eigenschaften, die ihm wichtig sind. Am spannendsten sind allerdings die, die wir tief in uns tragen und die uns oft nicht bewußt sind. Oft sind es solche Dinge, die gerade in unserem Leben fehlen. Werte verändern sich im Laufe der Zeit und mit den Erfahrungen, die wir machen.

Anfang dieses Jahres habe ich einen Visionboard-Workshop bei Iris Weinmann mitgemacht. Man erstellt aus Zeitschriften, Fotos, etc. eine Collage. Das Spannende an dem Ganzen ist, dass es uns wie zufällig erscheint, was wir da schnippeln und kleben, es aber alles einen Sinn hat. Es gibt am Ende nicht nur ein schönes Plakat sondern Du erhältst bei der Visionboard-Auswertung einen Überblick über Deine Werte und somit über Dich selbst, denn nichts, was Du ausgesucht hast, war zufällig! Die Werte, derer ich mir vor dem Workshop bewußt war, waren z.B.: Ehrlichkeit, Fröhlichkeit, Leichtigkeit, Freude, Freundschaft und Erfolg. Was nach meiner Analyse herauskam, war: Lebensfreude (Freundschaft, Leichtigkeit, Lachen), Achtsamkeit, Freiheit, Ruhe, Ehrlichkeit. Ziemlich ähnlich, aber doch feiner herausgearbeitet. Nach der Analyse war ich wirklich kaputt. Ich hatte noch nie so intensiv über meine Gedanken und mein tiefstes Inneres nachgedacht, das war wirklich anstrengend, aber sehr interessant und aufschlussreich.

Denk doch mal über Deine Werte nach! Welche sind das? Es interessiert mich sehr, was Du denkst. Ich würde mich über eine Nachricht oder einen Kommentar dazu von Dir freuen.

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Achtsamkeit – Dein Weg in 5 Schritten – Teil 2 – Hilfe

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Dein Weg zur Achtsamkeit zwischen Job und Familie in 5 Schritten - Teil 2

Diese Woche geht es um das wichtige Thema Hilfe und Entlastung. Letzte Woche habe ich Dir von dem Thema Fokus erzählt. Falls Du es noch nicht gelesen hast, dann klick doch einfach HIER.
Da kannst Du Dir den Blogartikel durchlesen.

Heute geht es um das nächste Thema:

2. Hilfe und Entlastung

Fühlst Du Dich oft ausgelaugt, müde und erschöpft? Kannst Du manchmal nicht gut schlafen? Das liegt eventuell daran, dass Du zu viele Aufgaben zu erledigen und im Kopf hast und nur wenig Hilfe. Kann es ein, dass Du schlecht „Nein“ sagen kannst? Keine Angst, das kenne ich nur zu gut. Auch das bekommen wir hin. Soll ich Dir mal etwas sagen?

Du bist nicht allein!

Ich hatte früher oft das Gefühl, alles selbst erledigen zu müssen, weil ich einfach am besten Bescheid wußte oder es, in meinen Augen, besser oder schneller erledigen konnte. Um Hilfe bitten war ziemlich unnötig für mich. Das ist jedoch ein Trugschluss. Denn je mehr Arbeiten wir uns aufhalsen, desto weniger Zeit haben wir für uns selbst und desto weniger können wir unsere Akkus aufladen. Das Ergebnis ist Frust, schlechte Laune, Überarbeitung und im schlimmsten Fall körperliche Schmerzen und Schlafmangel. Der Tag hat nun mal nur 24 Stunden. Wäre es nicht schön, diese auch mal mit schönen Dingen anstatt nur mit Arbeit und Stress zu füllen? Ich denke „ja“. Was denkst Du?
 
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Es gibt so viele tolle Menschen bzw. Experten, die Dich unterstützen können. Familienmitglieder, Freunde, Programme, Gerätschaften oder Hilfsmittel, die Dir das Leben erleichtern können. Als Fotografin habe ich lange Zeit viel zu viel Equipment, nicht gerade körperschonend, durch die Gegend geschleppt. Ich hatte sehr oft Rückenschmerzen nach einem Shooting oder einem langen Tag bei einer Hochzeitsbegleitung. Damit war Schluss als ich mir einen Hüftgürtel angeschafft habe. Mit diesem habe ich alles, was ich brauche, in Hüfthöhe angebracht. Also kein Über-die -Schulter-hängen mehr. Ich bin so glücklich darüber und frage mich, warum ich das nicht schon eher erledigt habe.
 
Noch ein schönes Beispiel: Früher, als es noch keine Spülmaschinen gab (ja, ich bin schon so alt. ;o)), konnte ich mir nicht vorstellen, eine von diesen Dingern zu haben. Was kann die schon, was ich nicht auch kann? Es war für mich ein Zeichen von Schwäche oder Aufgeben. Aber warum? Nachdem wir dann eine hatten, habe ich mich über die verschwendete Zeit davor geärgert. Wieviel Zeit hat sie mir geschenkt? Klasse. Genauso war es mit meinem Trockner. Seitdem ich ihn habe, bin ich überglücklich. Nie mehr Wäsche aufhängen, abnehmen, fast nix mehr bügeln. Herrlich! Mehr Zeit.

Gibt es bei Dir nicht auch ein paar ähnliche Erlebnisse? 

Es gibt so viele tolle Programme, die Dich bei Deiner Arbeit unterstützen können oder Dienstleister, wie Putzhilfen, Buchhaltungssoftware etc.. Natürlich muss der geldliche Aufwand auch berücksichtigt werden, keine Frage. Verschulden soll sich niemand, aber oft stelt es gar keinen son hohen Aufwand dar. 
Und ist die Lebenszeit, die wir gewinnen überhaupt in Geld aufrechenbar?
 
Ausserdem können und müssen Familienmitglieder Dich ebenfalls entlasten. Ich schicke z.B. gern mal meine Tochter zum Einkaufen, wenn ich einfach nicht weiß, wo ich das noch unterbringen soll.

 

Manchmal hilft auch ein kurzes "Nein"

Manchmal hilft auch ein schlichtes „Nein“ bei Überlastung. Ich muss nicht im größten Stress auch noch Kuchen backen für das Kindergartenfest oder die Nachbarin. Sie werden es Dir nicht übelnehmen, wenn Du es nicht schaffst. Selbst wenn, was passiert denn schon?
Probiere es doch das nächste Mal einfach aus! Wenn Dich jemand um etwas bittet, was Dich an Deine Grenzen bringen könnte, sag einfach „Nein“ oder für den Anfang: „Ich denke mal drüber nach.“
Ich verspreche Dir, es ist nicht so schlimm, wie Du vielleicht meinst!
 
Wie ist Deine Erfahrung mit dem Helfenlassen? Kannst Du gut „nein“ sagen? Hast Du schon gute Unterstützung? Schreibe mir gern einen Kommentar oder eine Nachricht. Ich würde mich freuen.

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Achtsamkeit – Dein Weg in 5 Schritten – Teil 1

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Dein Weg zur Achtsamkeit zwischen Job und Familie in 5 Schritten - Teil 1

Der Weg zu mehr Achtsamkeit ist gar nicht so schwer. Es ist auf jeden Fall schaffbar. Wenn ich es geschafft habe, kannst Du es auch! Du darfst auf jeden Fall nicht verzweifeln, denn wie alles im Leben, klappt es nicht gleich von heute auf morgen. Alles ist ein Prozess. Wenn Du am Anfang nur ab und zu mal daran denkst, reicht das völlig aus. Du wirst sehen, es wird immer leichter.

Wenn Du also auch gern raus aus der Alltagsspirale möchtest, aus dem von Früh bis Spät ackern und die Bedürfnisse anderer Leute stillen. Wenn Du nicht mehr aus dem letzten Loch pfeifen möchtest oder die Kinder und den Partner wegen Überlastung anbrüllen möchtest, dann zeige ich die meine fünf Schritte zu einem ausgeglichenen Ich zwischen Job und Familie, das auch noch genügend Zeit für sich und seine Träume hat.

Ich weiß wie es ist heimlich heulend in der Ecke zu sitzen und zu überlegen, seinen Traum doch wegen Überlastung aufzugeben.

Aber heute sagen wir „Nein“ zum Stress und „Ja“ zu uns, oder?!

 

Ich teile mit Dir gern meine fünf Schritte auf dem Weg zu mehr Achtsamkeit. Heute Teil 1:

1. Fokus

Kennst Du das auch, wenn Du Dir etwas vornimmst und Du dann statt bei einer Sache zu bleiben, von einer Sache zur anderen hüpfst, um am Ende frustriert festzustellen, dass Du das, was Du eigentlich tun wolltest, nicht geschafft hast? Ich habe das früher ständig erlebt. Mir fehlte einfach der Fokus. Ich habe mich zu schnell ablenken lassen, hatte keinen richtigen Plan, ich war quasi nicht ganz bei mir. Mein ganzer Kopf war voller To Do´s. Ich habe ständig alles wieder und wieder abgespult und dann am Ende doch die Hälfte vergessen.

Heute sind die Tage noch voller gepackt. Wir versuchen so viel in so kurzer Zeit wie möglich zu erledigen. Wir sind ständig online und erreichbar. In jeder freien Minute wird im Netz gesurft, gechattet, Profile geprüft oder Emails beantwortet bis wir am Ende des Tages total erschöpft auf dem Sofa zusammensacken. Wo ist denn da der Fokus?

Es ist wie bei der Fotografie, wenn Du den Fokus verlierst, wird das Bild unscharf, man kann das Wesentliche nicht erkennen. Das Foto ist unbrauchbar. Keiner wird es mehr anschauen. So ähnlich ist das auch im Job oder Familienalltag. Fokus ist enorm wichtig, um sich nicht in den kleinen Dingen zu verzetteln, die eigentlich zu keinem Ziel führen. Wie oft drücken wir uns vor dem wirklich Wichtigen und konzentrieren uns auf die kleinen unwichtigen Dinge, um am Ende total unzufrieden vor dem immer noch ungelösten bzw. ungetanem Berg zu stehen?

 

 

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Foto von Kamila Burkhard

Listen sind der Schlüssel zum Glück

Listen sind für mich der Schlüssel zum Glück. So wirst Du Deinen Kopfstress auf jeden Fall los. Auch wenn Du noch kein Freund davon bist, probiere es einfach mal aus. Schreibe alles auf, was Dir im Kopf herumschwirrt. Ich liebe Listen! Am schönsten ist das durchstreichen oder abhaken einer erledigten Sache, oder?

Nicht nur die To Do´s exakt zu kennen ist wichtig. Auch die eigenen Wünsche, Träume und Werte? Kennst Du sie alle? Hast Du darüber schon einmal nachgdacht, was Du privat irgendwann mal haben oder erreichen oder tun möchtest? Die eigenen Werte und Wünsche zu kennen, macht es im Leben oft leichter, Entscheidungen zu treffen oder Dinge, die Dir nicht aus dem Kopf gehen, abzuhaken. Du kannst eine für Dich unnütze Sache eher beiseite legen und Dich nicht tagelang damit herumärgern, wenn Du weißt, dass sie Dir sowieso nicht wichtig oder nützlich ist.

 
Hast Du vielleicht ein eigenes Business oder träumst davon, eins zu starten. Dann richte Deinen Blick unbedingt auf Dinge wie Zielgruppenfindung, Positionierung und Preiskalkulation. Diese Themen gehören für mich mittlerweile zu einem Muss, um nicht zu viel Zeit zu verplempern. Ich habe am Anfang so viel Zeit und Energie vertan, weil ich dachte, ich muss alles anbieten und mich verstellen, um seriös zu wirken. Dazu habe ich mich jahrelang unter Wert verkauft und sozusagen Zeit gegen Geld getauscht. Kein Wunder, dass ich irgendwann am Ende war. Das soll Dir natürlich nicht passieren.
 

Genau um diese Dinge geht es in meinem Kurs. Ich gebe Dir ein paar Listen an die Hand. Ich zeige Dir die fünf Schritte, die Du brauchst, um achtsamer mit Dir umzugehen und somit ausgeglichen, glücklich und  stressfrei zu leben und dadurch Deine Ziele und Träume einfach zu erreichen und nicht aufgeben zu müssen.

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