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Achtsam mit mir

Glaubst Du noch oder weisst Du schon?

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In letzter Zeit habe ich mich mit dem Thema Glaube und Glaubenssätze auseinander gesetzt. Angestoßen durch eine liebe Bekannte, die unheimliche Prüfungsangst hat, denn sie hat schon eine Prüfung versemmelt und hat nun unheimliche Angst zu versagen. Sie war total davon überzeugt, dass sie es wieder nicht schaffen wird. Die Sätze, die immer wieder fielen, waren: Ich kann das nicht. Ich schaffe das nicht. Ich habe sicher wieder ein Blackout. usw. Also woher kommt das, das manche Menschen sich oft ganz klein machen und manche vertrauen sich selbst? Dafür müssen wir erst einmal wissen, warum glauben wir überhaupt.

Warum glauben wir?

Durch Glauben versuchen wir Dinge zu verstehen, die wir nicht erklären können. Der Glaube an Gott oder eine höhere Macht gibt uns Schutz und Geborgenheit, Trost, Kraft und Mut, v. a. Glaub an sich selbst. Durch den Glauben gibt es einen Sinn im Leben. Gemeinschaft entsteht, wenn Menschen an dasselbe glauben.

Was bedeutet Glaube?

Laut Wikipedia ist Glaube eine gefühlsmäßige, nicht von Beweisen, Fakten o. ä. bestimmte unbedingte Gewissheit oder Überzeugung. ähnlich wie: Meinung, Überzeugung, Vertrauen, Zuversicht.

Und dann gibt es da noch die Glaubenssätze in uns drin.

Was sind Glaubenssätze?

Glaubenssätze sind sozusagen die Geschichten, die wir uns selbst erzählen. Glaubenssätze sind tief verankerte Annahmen über uns selbst und die Welt um uns herum, die wir durch Erlebnisse oder Erziehung und dadurch entstandene, starke Gefühle im Unterbewusstsein gespeichert haben. Diese Annahmen lenken uns unterbewusst. 

Es gibt positive und negative Glaubenssätze. Positive beflügeln uns, machen uns mutig und lassen uns sicher fühlen. Die negativen blockieren uns und lassen Ängste hochkommen. Wenn die negativen überwiegend, können Belastungen entstehen. Der Ursprung liegt oft in der Kindheit. Manche Glaubenssätze werden von Bezugspersonen übernommen, z.B. Männer sind Schweine, Arbeiten ist anstrengend, Arbeit macht keinen Spaß…

Manche übernimmst Du durch eigene Erfahrung: z.B. wenn Du Deine Meinung sagst, sie aber überhört wird, wirst Du evtl. nicht mehr deine Meinung sagen oder wenn Dir Dinge, die nach dem ersten Versuch nicht klappen, abgenommen werden, könntest Du in Dir gespeichert haben: Es muss immer sofort klappen. oder Ich schaffe es nicht ohne Hilfe. Manchmal reicht ein einziger Satz, um Dein Leben zu verändern, wie z.B.: Sport liegt Dir nicht! Du hast kein Rhythmusgefühl! Das kannst Du eh nicht. 

Da Glaubenssätze selbsterfüllende Prophe­zeiungen sind, lohnt es sich auf jeden Fall die negativen wie positive umzuwandeln.

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Wenn Du denkst, Du schaffst es nicht, dann wirst Du es auch nicht schaffen. Du trägst unbewusst dazu bei. Das Schwierige ist, die negativen Glaubenssätze zu erkennen.

Meistens kommen wir irgendwann mal an einen Punkt, an dem wir uns Fragen stellen, an dem uns bewusst wird, dass irgendwetas nicht stimmt. Warum ist es so, wie es ist? Warum suche ich mir immer die falschen Partner aus? Warum kann ich kein Geld sparen? Warum komme ich im Job nicht weiter? Warum habe ich immer Prüfungsangst oder Angst zu versagen? Warum? Warum? Warum?

Es gibt eine gute Nachricht! Wir können negative Glaubenssätze ändern!

Wie kann man Glaubenssätze ändern?

Eine wunderbare und schöne Art, Glaubenssätze zu finden, sie zu löschen und durch neue, positive zu ersetzen, ist das Theta Healing. Anfang diesen Jahres habe ich meine Theta Healing Ausbildung abgeschlossen und durfte schon vielen Menschen dabei helfen, Ihre Einstellung zum Leben und manchen Dingen positiv zu ändern. Es ist eine unglaublich kraftvolle und wunderbare Art, Glaubenssätze aufzuspüren, sie zu hinterfragen und dann natürlich zu ändern. Wenn Du diese Art gern kennenlernen möchtest, schreibe mi einfach eine kurze Nachricht!

Selbstverständlich kannst Du Deine Glaubenssätze auch selbst verändern. Wie das am besten geht, erzähle ich Dir hier:

  • Glaubensatz erkennen/aufschreiben
  • Glaubenssatz hinterfragen
  • Glaubenssatz widerlegen
  • neuen Glaubenssatz formulieren
  • neue Erfahrungen sammeln

1. Um sie zu erkennen, kannst Du Dir selbst Fragen stellen, wie z.B. Welche Annahmen habe ich über mich und meine Umwelt? Was denke ich über das, was geschehen wird? Wie bewerte ich mich und meine Mitmenschen? Was denke ich in Momenten, in denen es mir nicht gut geht? Welche negativen Sätze sage ich mir in disesen Momenten? Schreibe es auf jeden Fall auf, um es Dir bewusst zu machen.

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2. Wenn Du einen Satz entdeckt und aufgeschrieben hast, frage Dich, woher kann dieser Satz kommen? Ist es wirklich die Wahrheit? Ist das meine Wahrheit? Gibt es dafür Beweise und Gegenbeweise? Ist es immer so? Hilft mir der Gedanke dabei, mich zu ent­wickeln und mich gut zu fühlen? In den meisten Fällen wahrscheinlich nicht, oder? 

3. Entscheide Dich dafür, ab jetzt anders zu denken. Steige aus dem Hamsterrad aus! Gehe neue positive Wege! Finde Gegenargumente für Deinen negativen Satz. 

Formuliere den negativen Satz in etwas Positives, womit Du Dich identifizieren kannst! z.B. Ich kann das nicht. wird zu: Ich kann alles schaffen, was ich mir vornehme. Wichtig dabei ist, dass der neue Satz immer positiv formuliert werden soll, ohne das Wörtchen „nicht“ oder „kein“, denn unser Gehirn kann mit diesen Wörtern nichts anfangen und löscht sie direkt weg. Ein gutes Beispiel ist immer: Denke nicht an einen rosa Elefanten! Woran denkst Du immer? Natürlich an den rosa Elefanten. Das Wörtchen „nicht“ wird direkt weggelöscht.

Hier kommt eine Liste mit positiven Sätzen, vielleicht gefällt Dir der ein oder andere Satz?!:
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4. Schreibe den neuen Satz auf jeden Fall auf und lies ihn Dir öfter am Tag durch! Vielleicht hängst Du ihn sichtbar an einen Platz, an dem Du Dich öfter aufhältst, z.B. über dem Schreibtisch oder am Spiegel im Bad. Besser gelangt der Satz in Dein Unterbe­wusstsein, wenn Du ihn laut aussprichst. Baue ihn einfach in ein Morgenritual ein, immer nach dem Zähneputzen, liest Du ihn laut vor. Vielleicht gibt es auch einen Song, der gut dazu passt, den Du Dir immer anhören kannst, wenn der alte hochkommt oder natürlich auch so.


5. Um den neuen Satz zu belegen, ist es das Beste, wenn Du auch neue, positive Erfahrungen sammelst. Das be­deutet, dass Du Deine Komfortzone verlassen solltest, denn nur dann wirst Du neue Erfahrungen sammeln und wachsen und leben! Geh einfach mal über Deine Angst hinweg und trau Dich! 

Wenn Du z. B. den Satz: Ich kann das nicht. widerlegen möchtest, musst Du neue Dinge angehen. Ohne etwas zu tun, wirst Du Dir den Satz wahrscheinlich nicht glauben. 


6. Übe Dich in Geduld. Negative Sätze, die uns schon so lange begleiten, werden nicht von heute auf morgen verschwinden. Es wird auch immer wieder Rückschläge und Tage geben, an denen es nicht so gut läuft. Mache einfach weiter! Sei mutig, sammle neue Erfahrungen und wachse dabei! Du wirst sehen, je öfter Du Dein Hamsterrad und die Komfort­zone verlässt, desto leichter wird es Dir fallen. Du kannst nur gewinnen oder Erfahrungen sammeln. Erfreue Dich an den Dingen und Herausforderungen, die Dir das Leben bietet! Bleib neugierig und hab Spaß dabei!

Kannst Du etwas damit anfangen oder hast Du vielleicht schon gute Erfahrungen gemacht? Schreibe mir doch bitte einen Kommentar oder eine kurze Nachricht dazu. Deine Erfahrungen interessieren mich sehr! 

Am 18. und 19.7. 22 findet eine neue Runde meines Workshops „Finde Deine innere Königin“ statt. Raus aus dem Hamsterrad, hinein in einen entspannten Alltag, auch zwischen Job und Familie. Ich zeige Dir in fünf Schritten, wie Du zu mehr Fokus und innerer Ruhe und zu Dir selbst findest. Wenn es Dich interessiert, melde Dich gleich an! Ich freue mich, wenn Du dabei bist!

Warum die meisten Vorsätze zum Neuen Jahr scheitern und wie Du das verhinderst

Warum die meisten Vorsätze und Vorhaben zum Neuen Jahr scheitern und wie Dir das nicht passieren kann

Nun hat wieder ein neues Jahr be­gonnen und Deine Motivation ist ganz oben, neue, bessere Dinge in dein Leben zu holen und tolle Gewohnheiten zu integrieren. Diesmal schaffst Du es, diesmal wird alles anders, alles besser!

Du startest voller Hingabe und Zuversicht, warst nun schon 1 oder 2x joggen und hast einen Tag auf Süßes verzichtet und nur gesunde Sachen zu Dir genommen. Läuft! Aber kaum ist der Urlaub vorbei und der Alltag beginnt, ist alles dahin. Die alten Muster sind da, Arbeit, Kinder, Haushalt, Termine… Du weißt nicht, wo Dir der Kopf steht und spätestens nach einer Woche Dauer­stress hast Du Deine Vorsätze vergessen. Dafür ist ja überhaupt keine Zeit. Wenn sie Dir dann irgendwann zwischen Deinen Unmengen an To-Do’s wieder einfallen, fühlst Du Dich schlecht und fragst Dich wie das passieren konnte. Wo ist die Energie, die Freude hin ?

Ich sage Dir, woran es liegt und keine Panik: Es ist nicht alles verloren! Du kannst es schaffen und ich erkläre Dir hier ganz genau, wie.

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Was sind die häufigsten Vorsätze, die im Neuen Jahr gefasst werden?

Die Deutschen wollen am häufigsten mehr Sport treiben, abnehmen, mit Rauchen aufhören, umweltbewusster leben, sich gesünder ernähren, mehr (Wasser) trinken, weniger Süßigkeiten/Zucker essen, öfter raus gehen, weniger Alkohol trinken, weniger Stress haben, uvm..

War Dein Vorsatz auch dabei? Glaube mir, ich hatte fast alle schon mal auf meiner Liste stehen und sie wieder verzweifelt gestrichen. Mittlerweile habe ich allerdings das meiste geschafft, was ich mir vorgenommen habe und ich kann Dir nur sagen, so schwer ist es gar nicht. Du kannst jederzeit damit anfangen, nicht erst zum Neuen Jahr.

Warum scheitern also nun so viele Menschen mit Ihren guten Vorsätzen?

Warum scheitern nun die meisten Vorsätze und Vorhaben?

Dafür gibt es mehrere Gründe:

1. Sie sind zu hoch gesteckt

2. Sie sind zu wischiwaschi

3. Sie sind nicht SMART 

4. Sie sind nicht wirklich Deine eigenen Wünsche

5. Du gibst zu schnell auf

6. Du bist zu ungeduldig 

7. Es sind zu viele Ziele auf einmal

Was bedeutet das nun konkret?

Wir haben das Talent meistens viel zu hoch zu stapeln und uns zu überschätzen. Höher, schneller, weiter, besser…. Das funktioniert mit der menschliche Psyche allerdings überhaupt nicht. Wir brauchen auf Dauer kleine Erfolge, sonst verlieren wir die Lust und sind frustriert. Teile also Dein großes (End)Ziel in kleinere Etappen auf. Stecke Dir kleinere Ziele! 

Ausserdem solltest Du Dein Ziel konkret formulieren. Was meinst Du also mit mehr Sport treiben, mit mehr abnehmen, mit weniger Süßigkeiten, etc.?

Formuliere Deine Ziele SMART. Das bedeutet: S=spezifisch, M=messbar, A=attraktiv, R=realistisch, T=terminiert. Nehmen wir doch mal den Vorsatz Abnehmen. Wieviel möchtest Du genau abnehmen in welcher Zeit und bis wann? Realistisch sind 10 Kilo pro Woche z. B. nicht wirklich, genauso wie 1 Kg im Jahr nicht wirklich attraktiv bzw. erstrebenswert ist, oder? Dann könntest Du es auch lassen. 

Überlege Dir auch, warum Du den ein oder anderen Vorsatz triffst. Möchtest Du es wirklich aus eigenen Stücken oder weil es irgendjemand toll findet oder weil Du denkst, dass es andere von Dir erwarten oder weil man halt so macht? Fühlst Du Dich wirklich unwohl in Deinem Körper oder stört Dich das Rauchen selbst?  Gehe mal in Dich! Ist es wirklich das, was Du selbst möchtest, wo Du ganz klar „Ja!“ rufen kannst? Ist Dein „Leiden“ damit groß genug?

Oft geben wir auch zu schnell auf, weil sich der gewünschte Erfolg nicht sofort einstellt. Wir dürfen nicht vergessen, dass sich der Körper immer erst einmal umstellen muss und auf die neue Situation einstellen. Das dauert eben ein bisschen und geht meist nicht von heute auf morgen.

Neue Routinen sind oft erst nach ca. 66 Tagen integriert, das sagen zumindest einige Studien, und das, ohne Ausnahmen gelten zu lassen. Dr. Marco Freiherr von Münchhausen sagt sogar, dass wenn Du täglich eine Routine integrieren willst, musst Du 6-8 Wochen durchhalten ohne Ausnahme, wenn Du etwas 1x pro Woche tun möchtest, solltest Du ungefähr ein halbes Jahr durchhalten, um den inneren Schweinehund dauerhaft ausschalten zu können.

Manchmal sind es auch einfach nur zu viele Ziele, die wir angehen möchten. Wir wollen abnehmen und mehr Sport treiben und uns gesund ernähren und keinen Alkohol mehr trinken… .  Fange erst einmal mit einer oder maximal zwei Sachen an. Das ist schwer genug. 

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Was kannst Du tun?

Hier siehst Du nun alle To-Do´s auf einen Blick:

  • 1. Formuliere den Vorsatz konkret
  • 2. Plane feste Zeiten ein und halte sie im Kalender fest
  • 3. Setze kleine Ziele/Schritte
  • 4. Überlege was Du wirklich willst (oder was Dir andere vorschreiben…)
  • 5. Bleib optimistisch /sprich positiv, denke nicht ans Scheitern
  • 6. Überlege Dir eine Strategie f. schwache Momente od. Hindernisse
  • 7. Betrachte jeden Tag neu, denke nicht in Jahren oder Monaten
  • 8. Belohne Dich
  • 9. Suche Dir einen Verbündeten (gemeinsam statt einsam, den Schweinehund überwinden)
  • 10. Sprich es aus und schreibe es auf!

Wenn Du Deinen Vorsatz nun konkret (SMART, siehe oben) formuliert hast, plane für Deine neue Routine feste Zeiten ein und trage sie Dir im Kalender ein! Es ist wichtig, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und dafür Zeit freizuhalten. Denn wer kennt das nicht, dass schwupps der Kalender wieder voll ist und die Ausrede perfekt, warum die Sporteinheit nun heute nicht stattfinden kann. Es ist ja leider etwas dazwischengekommen. Wenn Du es wirklich willst, klappt es auch mit dem Zeitplan! 

Setze Dir kleine Ziele bzw. Etappen. Oft scheitern wir am zu großen Berg, dann fangen wir einfach gar nicht erst an, weil es uns unschaffbar erscheint. Jeder kleine Schritt ist eine Verbesserung! Wenn Du mehr Sport treiben willst, nimm Dir nicht gleich täglich eine Stunde vor, sondern gehe einfach 1x in der Woche 10 Minuten schneller spazieren. Willst Du mit dem Rauchen aufhören, dann rauche vielleicht erst einmal eine Zigarette weniger am Tag und das über einen längeren Zeitraum. Dann kannst Du es steigern. Willst Du abnehmen, stell nicht gleich Deine ganze Ernährung um, lege vielleicht erst einmal einen Safttag in der Woche oder im Monat ein! Das funktioniert genauso mit dem Wunsch sich gesünder zu ernähren, tausche einfach für den Anfang eine Mahlzeit pro Woche aus und sieh wie es funktioniert. Willst Du weniger Zucker zu Dir nehmen, dann trinke Deinen Morgenkaffee erst einmal mit einem Löffel Zucker weniger. Weniger Alkohol heisst nicht gleich alles wegzulassen. Trinke eben erst einmal statt 2 Gläser nur noch eins. Ich denke, Du verstehst, was ich meine.

Manchmal funktionieren neue Routinen auch besser, indem wir die Kleinigkeiten einfach an bestehende Rituale bzw. Routinen anhängen. („tiny habits Methode“ von B.J. Fogg) Z. B. kannst Du nach jedem Onlinemeeting einfach ein Glas Wasser trinken (schwupps mehr getrunken) oder nach dem Mittagsessen 10 Minuten um den Block gehen (schwupps mehr Bewegung an der frischen Luft)…

Bleib ausserdem optimistisch und denke nicht schon am Anfang, dass das eh nichts wird. Glaube an Dich und Dein Vorhaben! 

Überlege Dir ausserdem eine Strategie für schwache Momente oder Hindernisse! Was machst Du, wenn wirklich mal ein wichtiger Termin dazwischenkommt oder Dein Schweinehund droht, Dich zu überwältigen! Verkürze einfach die Sporteinheit oder gehe schnell spazieren anstatt zu joggen oder leg Dein Lieblingslied auf, um Dich zu motivieren! Dir wird sicher etwas einfallen. 

Betrachte jeden Tag neu! Dir geht es nicht jeden Tag gleich und Deine Energie wird nicht jeden Tag dieselbe sein, das ist okay. Verurteile Dich nicht deswegen! Gehe den nächsten Tag wieder neu an! 

Belohne Dich mit kleinen Dingen, wenn Du etwas geschafft hast, mach einen kleinen Freudentanz, klopf Dir auf die Schulter und sei stolz auf Dich, auch wenn andere es scheinbar besser machen und länger durchhalten. Es geht hier nur um Dich und Deine Erfolge, jeder kleinste Erfolg zählt!!! 

Am einfachsten geht es oft, wenn man einen Verbündeten mit dem gleichen Vorsatz oder Ziel gefunden hat. Gemeinsam geht es einfach besser und der Schweinhund wird dann eher überwunden, weil da ja noch jemand ist, dem man nicht so leicht absagen kann.

 Sprich über Deine Vorsätze und schreibe sie auf, oft wird es erst real, wenn man es ausspricht und dazu noch schreibt, dann hat unser Hirn es auch verstanden und aus dem Vorsatz ist ein echtes Vorhaben geworden, denn wir wollen uns doch nicht die Blöße geben, es dann doch nicht durchzuziehen. Manchmal muss man das Unterbewusstsein einfach austricksen.

Jetzt hast Du jede Menge Tipps bekommen, wie es funktionieren wird mit Deinen Vorsätzen. Geh es an, das wird schon! Jeder kleine Schritt ist ein großer Schritt für Dich in die richtige Richtung. Berichte mir gern, wie es funktioniert mit den neuen Vorsätzen! Ich freue mich über jede Nachricht.

Als kleine Unterstützung gibt es von mir einen gratis Tagesplan zum Download, auf dem Du Deine Termine notieren, Deine Pausen und Deinen Wasserkonsum ankreuzen kannst und somit gut im Blick hast.

Ausserdem geht Abnehmen und eine gesündere Ernährung integrieren am besten mit einem ausgearbeiteten Speiseplan. Wenn Du Dinge konkret festhältst, kannst Du sie besser einhalten! Du kannst Dir HIER die Vorlage dazu herunterladen. Wenn Du ihn lieber als Abreissblock hättest, kannst Du diesen in A5 für 7,99€ bei mir erwerben. Schreibe mir einfach eine kurze Nachricht und ruckzuck hast Du ihn im Briefkasten! 

10 Tipps wie du eine Krise gut meistern kannst

Krisenbewältigung Krisenmanagement Achtsamkeit Achtsamkeit im Alltag Burnout Stressmanagement

10 Tipps zum Bewältigen einer emotionalen Krise

Hast Du Dich schon einmal in einer emotionalen Krise befunden? Ich meine so eine richtige. In der Du auf die Probe gestellt wirst mit all Deinen Werten und sonstigen Herangehensweisen? In der Du verzweifelst und Dir keinen Rat mehr weißt, in der die Gefühle hochkommen wie Hilflosigkeit, Wut, Angst, Ärger und Aggression?

Wenn nicht, kannst Du in diesem Artikel trotzdem etwas mitnehmen und vielleicht in Zukunft etwas davon umsetzen.

Wenn ja, dann kannst Du mir sicher nachempfinden, was meine Familie und ich durchlebt haben und auch jetzt noch ab und zu durchleben.

Wie sieht meine Krise aus?

Mein kleiner Sohn (gerade 7 Jahre alt) durchlebt bis vor ein paar Wochen eine schwierige Zeit, nachdem wir ein halbes Jahr mit Homeschooling (Er geht in die erste Klasse.) und geteilten Unterricht über die Bühne gebracht haben, war wieder Präsenzunterricht mit allem, was dazu gehört, angesagt. Kompletter Unterricht mit der kompletten Klasse und allen Schülern der Schule im Pausenhof, mit Maske im Unterricht und trotzdem einigen Einschränkungen. Damit kam er nicht klar, es war zu viel, zu laut, zu intensiv. Was noch erschwerend dazu kam, ist daß seine Lehrerin leider nicht empathisch und liebevoll ist, wie Erstklassenlehrerinnen meiner Meinung nach sein sollten. Mein Kleiner hat seinen Halt, seine Sicherheit und Erdung verloren, was sich nun darin äußerte, das seine Angst vor Regen und Gewitter wieder da war und er sich mit Händen und Füßen dagegen wehrte, in die Schule zu gehen. Ich will jetzt gar nicht auf jedes kleinste Detail eingehen, darum geht es gar nicht. Auf jeden Fall stellte uns das als Familie und jeden einzeln ziemlich auf die Probe.
Ich habe mir viele Gedanken darüber gemacht, was hilft meinem Sohn und v. a. was hilft mir und uns, das un­beschadet zu überstehen. Das möchte ich hier nun gern mit Dir teilen, denn egal in welcher Krise Du steckst, oder irgendwann mal stecken wirst, Du sollst es unbeschadet überstehen und gestärkt daraus hervorgehen. Jede Krise oder schwierige Phase bedeutet auch einen Neuanfang.

Was bedeutet eigentlich Krise?

Jeder definiert eine Krise anders. Für mich ist eine Krise, eine Zeit, in der die Leichtigkeit und Freude verloren gehen und die Sorgen und Ängste überhand nehmen. Die Nerven liegen blank und Traurigkeit und Wut überwältigen dich. Wenn dann noch Schlaflosigkeit und Appetitlosigkeit dazu kommen, ist es höchste Eisenbahn, etwas zu ändern.

Laut Wikipedia ist eine Krise ein Höhepunkt oder Wendepunkt einer gefährlichen Konfliktentwicklung in einem natürlichen oder sozialen System, dem eine massive und problematische Funktions störung über einen gewissen Zeitraum vorausging und der eher kürzer als länger andauert.

Wie wir unsere (kleine) Krise überwunden bzw. gemeistert haben, erzähle ich Dir in diesem Artikel. Vielleicht kannst Du etwas für Dich mitnehmen.

Falls Du auch noch Tipps hast, die Dir in schweren Phasen helfen, schicke sie mir gern in einer Nachricht! Das interessiert mich sehr.

1. Such Dir Hilfe

Wenn man erst einmal in einer Krise drin steckt, sieht man meistens keinen Ausweg. Ich fühlte mich allein und hilflos. Dank meiner tollen Community und den großartigen Menschen um mich herum, wurden mir Hilfe und Auswege angeboten. Ich suchte unsere Kinesiologin des Vertrauens Diana Kinniger auf, die uns wirklich wieder so sehr geholfen hat. Sie kann ich jedem ans Herz legen, der Probleme hat. Sie hat uns schon öfter geholfen.

Außerdem wurde mir Martina Neumann-Ploschenz empfohlen, ein Coach gegen Lernunlust und für Linkshänder. Mit Martina hat mein Kleiner zwei wunderbare Gespräche (sogar online) geführt, wonach er viel Energie und neue Ideen hatte. Ausserdem hat Martina sein Schulproblem quasi ausradiert und neue Methoden entwickelt, wie er mit Freude in den Schulstart startet.

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2. Nimm Dir bewusste Auszeiten!

Inmitten einer Krise ist irgendwie alles zu viel, so ging es mir auch. Meine Nerven waren bis aufs Äußere gespannt, ich habe viel geweint und nebenher versucht, den Alltag irgendwie am Laufen zu halten. Was mir geholfen hat, nicht durchzudrehen, waren meine regelmäßigen Sport einheiten und die Treffen mit meinen Herzensmenschen. Sie brachten mich dazu, mal durchzuatmen und neue Energie zu sammeln. Ein anderer Blick auf das Problem trägt auch dazu bei, Lösungen zu finden, dort, wo Du allein vielleicht keine siehst.

3. Tue Dir etwas Gutes!

Das steht natürlich eng zusammen mit Nr. 2. Zwischen all der Suche nach Lösungen und Leichtigkeit darfst Du Dich selbst nicht vergessen! Lege
einfach mal einen Beautytag ein oder geh mit einer Freundin shoppen
oder etwas essen! Das hast Du Dir verdient, auch wenn es in Deinem Leben gerade nicht so einfach ist! Das ist für Deinen
Selbstwert enorm wichtig. Zeige Dir selbst, dass Du gut bist, wie Du
bist und gönne Dir etwas! Nur so bleibst Du am Ball.

4. Achte auf Deine Ernährung und genügend Schlaf!

Eine Krise, egal welcher Art, ist nervenauf­reibend und oft auch schlafraubend, denn Dein Gedankenkarussell dreht sich unentwegt. Achte deshalb auf gesunde Ernährung! Nur das hält Dich auf Dauer fit und lässt Dich durchhalten. Auch wenn es manchmal verlockend ist, zur Schokolade zu greifen und ein Glas Sekt oder Wein am Abend Dein Wohlbefinden (scheinbar) steigert. Auf Dauer ist es keine Lösung. Im Gegenteil, es entzieht dem Körper Kraft und wertvolle Reserven. Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse, frisches Obst und Gemüse und ausreichend Wasser sind perfekt für starke Nerven. Schlafe ausreichend! Ausgeschlafen geht alles etwas besser als übernächtigt.
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5. Behalte das Ziel im Blick!

Was ist Dein oberstes Ziel in dieser Krise? Was möchtest Du gern wieder haben und was erreichen? Nimm Dir dabei nicht zu viel vor! Wir Menschen neigen oft dazu, zu viel auf einmal zu wollen. Doch meistens sind wir mit weniger zufrieden. Für meine Krise hat es mir gereicht, daß mein Sohn nicht mehr mit Angst in die Schule geht. Am liebsten wäre mir noch gewesen, das er alleine Hausaufgaben erledigt, ohne Drama ins Bett geht und allein draußen spielt. Aber wenn Du Dir zu viel vornimmst, ist der Frust vorprogrammiert. Grosse Veränderungen sind Prozesse in vielen kleinen Schritten. Es wird nicht alles sofort funktionieren.

6. Bleib geduldig!

Alles braucht seine Zeit. Keine Veränderung klappt von heute auf morgen.

7. Freue Dich auch über die kleinen Erfolge!

Das große Ziel nicht aus den Augen verlierend darfst Du die kleinen Schritte bzw. Erfolge bitte nicht übersehen! Es gibt in jedem Prozeß kleine Erfolge, kleine Dinge, die schon gut funktionieren. Halte sie am besten fest indem Du sie aufschreibst, um Dir alles vor Augen zu führen. In der schlimmsten Phase hat es unser Kleiner „nur“ bis vor die Schule geschafft bevor er in Tränen und Panik ausgebrochen ist. Auf den ersten Blick war das für mich eine Niederlage. Wieder nicht in die Schule gegangen.  Auf den zweiten Blick ein kleiner Erfolg, denn er hat es versucht. Er hätte ja auch schon daheim streiken können. Das hatten wir auch schon. Schau genau hin! Es gibt immer kleine Erfolge. Konzentriere Dich auf das Positive!

8. Sprich über Dein Problem!

Ich habe lange überlegt, ob ich über mein bzw. unser Problem spreche, da es mir irgendwie unangenehm war und ich mir vorkam als hätte ich Schuld an dem ganzen und hätte alles falsch gemacht. Aber nachdem ich darüber gesprochen habe, kamen auch andere Eltern bzw. Leidtragende und haben ir erzählt, dass es Ihnen genauso oder ähnlich geht. Das hat mir das Gefühl gegeben, nicht alleine zu sein. Außerdem haben viele Menschen mir ihre Hilfe angeboten und das hat es erträglicher für mich gemacht.

9. Lass Deine Gefühle zu!

Egal ob Du weinen musst oder wütend bist, lass es zu! Tränen sind befreiend und Detox für die Seele. Alles in sich hineinfressen macht alles nur noch schlimmer. Wenn Du schreien mußt, dann schrei! Zur Not in ein Kissen. Mir hilft auch, es alles mal abzuschütteln, beim Tanzen zu lauter Musik. Oder laufe es einfach weg! Da komme ich gleich zum letzten Punkt:
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10. Verlasse die "Problemzone"!

Verlasse einfach mal den Ort des Geschehens. Bei uns war die Situation zu Hause oft sehr angespannt. Dort, wo wir die meiste Zeit verbringen. Deshalb bin ich ab und zu, wenn wir alles zu viel war und die Luft zu dick, einfach eine Runde rausgegangen. Ich habe sozusagen die Problemzone ver­lassen. Das hat mir unheimlich gut getan. Einfach mal raus, den Kopf lüften, wieder frei atmen.
Ganz egal ob Du in einer Krise steckst oder irgendwann mal in einer stecken wirst, es gibt immer einen Weg hinaus! Denk immer daran: Alles ist ein Prozess. Mal dauert er kürzer und mal länger. Verliere nicht den Optimismus und die Geduld! Du hast es selbst in der Hand. Ein paar kleine Veränderungen werden Dir helfen, die Perspektive zu wechseln oder durchzuatmen und Kraft zu tanken.

Ich hoffe, ich konnte Dir ein paar gute Tipps an die Hand geben. Am Ende entscheidest Du ganz allein, was Dir hilft.

War hier etwas für Dich dabei? Oder hilft Dir etwas ganz anderes in schweren Zeiten? Erzähle es mir doch gern in den Kommentaren! Vielleicht kann ich meine Liste ja noch erweitern? Ich freue mich, von Dir zu hören bzw. zu lesen.

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